Wenn Mainstream-Journalisten Bücher schreiben ...
… dann klingt es wie eine nicht enden wollende Spiegel-Reportage: Da schiebt der Manager des Konzerns, der „selbst aus nichts als den Nullen und Einsen der Computersprache“ (S. 20) bestehe, „mit Bedacht Bits und Bytes hin und her und hielt Kennzahlen ein“ (S. 255). Aufgebauscht und effekthascherisch zieht sich das Ganze, wie man es eben aus der Mainstream-Presse kennt, garniert mit politischer Korrektheit, die offensichtlich maßgeblich von den Übersetzern des Droemer-Verlags kommt, wenn ganz „gendergerecht“ bspw. von „Betreibenden“ oder von „Ärztinnen“ die Rede ist, auch wenn es gar nicht vorwiegend um weibliche Ärzte geht. Vom angenehm lesbaren und grammatisch richtigen generischen Maskulinum möchte man sich offensichtlich auch hier verabschieden. Doch das Buch stößt nicht nur auf den Ebenen der Sprache und des kaum zu ertragenden Stils ab, sondern auch inhaltlich: Schon im Prolog wirft der Autor alles, was irgendwie politisch rechts sein könnte, in einen Topf – vom Youtuber PewDiePie über den Christchurch-Terroristen Brenton Tarrant bis hin zu Donald Trump. Subtil soll dem Leser vermittelt werden, dass sie alle zusammenhingen und – Skandal! - Youtube sich mit solch bösartigen Figuren bereichere. Na ja, man kennt das ja leider. Wer tut sich so etwas freiwillig an? Und dann auch noch über 500 Seiten lang?
Verhängnisvolles Schweigen
Nach dem Tod des Vaters geraten Witwe und Tochter in Not. Als die Mutter bei einer reichen alten Dame und deren geschiedenem Sohn eine Anstellung als Haushaltshilfe annimmt, wird dies dem zwölfjährigen Mädchen zum Verhängnis …
PeriWiderborstige Heiden, hartnäckige Sänger
Eine Geschichte der baltischen Länder informiert über das Schicksal dreier kleiner Staaten am Rande Europas.
Geschichte der baltischen LänderRevolution als Actionfilm
Ein actionreiches Revolutionsepos im Milieu der Linksradikalen heimst sechs Oscars bei den diesjährigen Prämierungen ein.
One Battle After AnotherEin fulminanter Aufschlag für die Meinungsfreiheit
Fundiert und zielgenau, scharfsinnig und dabei im besten Sinne aufklärerisch unterzieht die Politikjournalistin Julia Ruhs bestimmende Trends in der Medienlandschaft einer gründlichen Analyse.
Links-grüne MeinungsmachtEine intellektuelle Ruine, von einem Luderleben zerstört
Thomas Mann betrachtete den Zauberberg als sein Hauptwerk. Den Nobelpreis brachte es ihm nicht ein, nur den Groll eines Nobelpreisträgers.
Der ZauberbergDie Entzauberung des Postkolonialismus
Brodkorb erklärt die einförmige Vorstellung der grundsätzlich rassistischen, räuberischen Weißen zu einem Mythos der Postmoderne und wirbt für eine differenzierte Kolonialgeschichtsschreibung.
Postkoloniale Mythen