David Allen: Wie ich die Dinge geregelt kriege

Produktiv sein und den Kopf entlasten

Es ist ein Best- und Longseller: David Allens "Getting things done", das auf Deutsch als "Wie ich die Dinge geregelt kriege" erschienen ist. Wie der Titel schon sagt, geht es darum, produktiv zu sein und sein Leben in den Griff zu kriegen.

Das erscheint gerade in unserer heutigen Zeit, in der wir einer Informationsflut inklusive ständiger Unterbrechungen ausgesetzt sind, besonders nötig. Sich dieser Flut konstant auszusetzen, ohne die als relevant erachteten Dinge in einem geplanten Prozess zu verarbeiten, verursacht Stress - denn immer ist da irgendetwas, an das wir denken müssen, etwas, das wir nicht vergessen dürfen, uns rechtzeitig erinnern müssen etc. David Allen setzt dem seine Getting-Things-Done-Methode entgegen. Ziel ist es, einen "wasserklaren Geist" wie ein Karatemeister zu haben: auf alles vorbereitet sein und nicht aus Überlastung oder Stress über- oder untertrieben zu reagieren. Stress wird reduziert und entlastet den Kopf, indem man seine Aufgaben und Projekte in ein System ablegt, dem man vertraut. Seine Methode ist relativ einfach, plausibel und funktioniert auch in der Praxis, sobald der mehrstufige Arbeitsprozess mal aufgesetzt ist und eingehalten wird. Definitiv ein Buch, das lebensverändernd sein kann, wenn man sich ernsthaft damit befasst und die Methode umsetzt.

Auch wenn die Beschreibung der Methode nicht unbedingt über 400 Seiten beanspruchen müsste und das Buch ein echtes Update bezüglich der Digitalisierung der Arbeitsprozesse vertragen könnte, lohnt sich die Lektüre für alle, die effizienter und effektiver arbeiten wollen.

Wie ich die Dinge geregelt kriege
Helmut Reuter (Übersetzung)
Wie ich die Dinge geregelt kriege
Selbstmanagement für den Alltag
431 Seiten, broschiert
Originalsprache: Englisch
Piper 2015
EAN 978-3492307208

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