Wasserrauschen

Eines samstags klingelt Ferdis Telefon. Feride ist am Apparat und verkündet, sie sei in Zürich.

Hasan Severs zweiter Roman schildert die Zusammenkunft zweier Menschen, die achtzehn Jahre zuvor ein Paar waren. Wegen seiner politischen Aktivitäten musste Ferdi die Türkei verlassen und ging nach Zürich ins Exil. Kein einziges Mal machte er sich seither auf in sein Heimatland, obwohl er keine rechtlichen Konsequenzen mehr zu befürchten hätte. Feride hingegen blieb in Ankara. Sie hat intensiv gelebt, ist vom Leben gezeichnet, erschöpft, müde. Für Ferdi aber wirkt die Zeit wie stehen geblieben an dem Tag, als er sein Land verließ und der für ihn einen Wendepunkt bedeutete: das Ende seines alten Lebens. Feride ist an ihrem Leben gewachsen, gereift, aber auch gealtert, während Ferdi seelisch im Alter von zwanzig Jahren verharrte.

Gemeinsam durchstreifen die beiden die Stadt, und am nächsten Tag sprechen sie bei einer Fahrt auf dem Zürichsee bis Rapperswil über ihr Leben … An diesem kurzen Wochenende in Zürich und auf dem See finden sie wieder zueinander und schließen Frieden mit ihrer Vergangenheit.

Eva Lacour übersetzte diesen Roman aus dem Türkischen. Sie ist auch Rezensentin bei rezensionen.ch.
Wasserrauschen
Eva Lacour (Übersetzung)
Wasserrauschen
216 Seiten, broschiert
Originalsprache: Türkisch
EAN 978-3945634622

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