Wasserrauschen
Eines samstags klingelt Ferdis Telefon. Feride ist am Apparat und verkündet, sie sei in Zürich.
Hasan Severs zweiter Roman schildert die Zusammenkunft zweier Menschen, die achtzehn Jahre zuvor ein Paar waren. Wegen seiner politischen Aktivitäten musste Ferdi die Türkei verlassen und ging nach Zürich ins Exil. Kein einziges Mal machte er sich seither auf in sein Heimatland, obwohl er keine rechtlichen Konsequenzen mehr zu befürchten hätte. Feride hingegen blieb in Ankara. Sie hat intensiv gelebt, ist vom Leben gezeichnet, erschöpft, müde. Für Ferdi aber wirkt die Zeit wie stehen geblieben an dem Tag, als er sein Land verließ und der für ihn einen Wendepunkt bedeutete: das Ende seines alten Lebens. Feride ist an ihrem Leben gewachsen, gereift, aber auch gealtert, während Ferdi seelisch im Alter von zwanzig Jahren verharrte.
Gemeinsam durchstreifen die beiden die Stadt, und am nächsten Tag sprechen sie bei einer Fahrt auf dem Zürichsee bis Rapperswil über ihr Leben … An diesem kurzen Wochenende in Zürich und auf dem See finden sie wieder zueinander und schließen Frieden mit ihrer Vergangenheit.
Im Bann der Tiefe
Der wohl berühmteste Unterwasserroman in einer bibliophilen Ausgabe mit vielen Extras.
20.000 Meilen unter den MeerenEine Amerikanerin in Guyenne
Ein Krimi mit viel französischer Philosophie von einer Amerikanerin geschrieben: so geht postmoderner Noir.
See der SchöpfungSpätes Glück für Tom Ripley
Im letzten Roman von Patricia Highsmiths berühmter Reihe findet der Titelheld zuerst zu einer Art Läuterung und dann zu einem späten Glück.
Ripley Under WaterZähflüssiges Orange
Der vielstimmig erzählende Roman umkreist Arzu, eine eigenwillige, unabhängige Frau und ihre unklare Beziehung zu Kenan. Die beiden bedeuten einander viel, kommen aber doch nie zusammen.
Turuncunun KıvamıWas wir nicht sehen
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Der Gott der anderen