Gefühlsresonanz und Einsamkeit im Angesicht des Todes

Norbert Elias beschreibt die Verdrängungsmuster der Endlichkeit und die innere Weigerung, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, eben mit ihm in Berührung zu kommen. Ein kluges, berührendes Buch.

Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen

Abschiedsmelodie

Gospodinov schenkt seiner Leserschaft sprachlich oft einfühlsame Wahrnehmungen der Gebrechlichkeit und der Augenblicke der Endlichkeit.

Der Gärtner und der Tod

Ein Seelsorger im Todestrakt

Dieses Buch über Hinrichtungen und den seelsorglichen Begleiter der Verurteilten macht sprachlos, berührt, bewegt.

Ein guter Tag zum Sterben

Ein langer Abschied von der Welt

Eine berührende Geschichte über den Abschied von der Welt, über die Demenz und ihre Phasen – und über die Liebe zwischen Mutter und Tochter, die bis zum Lebensende andauert.

Solange wir schwimmen

Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod

Hadley Vlados zeigt, was wir von Sterbenden über das Leben lernen können.

Zwischen den Welten

Grosses Kino

Ein Film über die letzten Tage des Literaturprofessors Charlie, der sein Vermächtnis noch in den Griff bekommen möchte ...

The Whale

Jean Cocteaus surrealistische Welt

Cocteaus Orpheus-Trilogie zeigt ein ausgewogenes surrealistisches Spektrum in der Auseinandersetzung mit einem antiken Mythos.

Die Orpheus Trilogie

Lebensqualität angesichts des eigenen Todes

Eine differenzierte, gescheite und von gesundem Menschenverstand geprägte Auseinandersetzung mit Fragen des Lebensendes.

Reden wir über das Sterben

Club 27 und andere zu früh verstorbene Musiker

Eine Essaysammlung über die Toten der Rockmusik. Nicht nur der Club 27, sondern auch andere (un)freiwillige Todesfälle beleuchtet Ernst Hofacker in seiner neuesten Publikation bei Reclam.

»Live fast, love hard and die young!«

Eine Reise in die Nacht

Hansjörg Schertenleib erzählt berührend von Liebe und Endlichkeit. Seine Novelle beeindruckt auch durch ihre große Ernsthaftigkeit.

Die Fliegengöttin

Konfrontiert mit der eigenen Endlichkeit

Lou und seine Brüder begleiten ihren todkranken Vater auf seiner Reise von England in die Schweiz, wo dieser Sterbehilfe in Anspruch nehmen will. Ein gefühlvolles, witziges und hintergründiges Buch.

Am Ende der Reise

Fremder im eigenen Seelenhaus

Hansen will sich an seinem sechzigsten Geburtstag umbringen. Er mag einfach nicht mehr. Entschluss und Datum stehen eigentlich fest.

Dämonen

Das Unbewältigbare bewältigen

Eddie Joyce hat sich vorgestellt, wie die Angehörigen eines bei 9/11 zu Tode gekommenen Feuerwehrmannes mit ihrem Schicksal zurecht kommen. Das Ergebnis ist ein einfühlsamer, gescheiter und differenzierter Roman.

Bobby

Kaltblütig recherchiert

Truman Capotes Meisterwerk ist ein erschütternder Tatsachenbericht über ein grausames Verbrechen.

Kaltblütig

Die Würde des Todes

Der unappetitliche Sturz des vermeintlich Irren auf das Pflaster vor einer New Yorker Pizzeria verdirbt dem Besitzer das Geschäft, den Gästen den Appetit und den Passanten den Feierabend.

Es führt kein Weg zurück

Wer leben will, muss töten

Sergio Álvarez legt nach jahrelanger Arbeit mit "35 Tote" einen eindrücklichen Roman über die jüngere Geschichte Kolumbiens vor. Er scheut sich nicht, genau hinzuschauen, auch wenn es blutig, dreckig und eigentlich unerträglich wird. Ein Lektorat mit mehr Mut zur Lücke hätte dem Buch aber gut getan und Vergleiche mit García Márquez' "Hundert Jahre Einsamkeit" sind nur schon aus sprachlicher Sicht nicht angemessen.

35 Tote

Schlingensief und der Krebs

Schlingensief beschreibt seinen ganz persönlichen Umgang mit seiner Krebserkrankung, mit dem nahenden Tod. Ein ergreifendes Buch, mit ungeheurer Lebendigkeit geschrieben und daher alles andere als deprimierend.

So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein