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rezensionen.ch

Alles hat ein Ende

Ein "Freundinnen-Roman", der in Spanien zum Bestseller avancierte. Der Erfolg überrascht nicht, schafft es doch die Autorin, die unterschiedlichen Gefühlswelten von Frauen zu Papier zu bringen.

Frauen, die Blumen kaufen

Tunnel ins Ego

"Der Tunnel" ist die argentinische Version von Sartres "Der Ekel", aber es ist keine Kopie, sondern eine eigenständige Version der Schilderung des bürgerlichen Ennui des Nachkriegsexistentialismus.

Der Tunnel

In den Sümpfen der menschlichen Existenz

Chirbes zeichnet ein düsteres Bild der spanischen Gesellschaft nach der Immobilien- und Finanzkrise. Er tut dies derart überzeugend, dass man das Buch zwischendurch weglegen und tief Luft holen muss.

Am Ufer

Offene Rechnungen

Nachdem Vater und Sohn zu einem gemeinsamen Wochenende in den Bergen aufgebrochen sind, findet Carmen das Manuskript des ersten Romans ihres geschiedenen Manns und kommt nicht von der Lektüre los. Bald entdeckt sie Parallelen zu ihrer gemeinsamen Zeit, findet sich selbst und ihren Ex in den Personen des Romans wieder und sucht zwischen den Zeilen nach Botschaften

Lo que no está escrito

Wer leben will, muss töten

Sergio Álvarez legt nach jahrelanger Arbeit mit "35 Tote" einen eindrücklichen Roman über die jüngere Geschichte Kolumbiens vor. Er scheut sich nicht, genau hinzuschauen, auch wenn es blutig, dreckig und eigentlich unerträglich wird. Ein Lektorat mit mehr Mut zur Lücke hätte dem Buch aber gut getan und Vergleiche mit García Márquez' "Hundert Jahre Einsamkeit" sind nur schon aus sprachlicher Sicht nicht angemessen.

35 Tote

Die Hunde wurden immer lauter

Im Gespräch über seinen neuen Roman "Der Mann, der Hunde liebte" unterhält sich der kubanische Autor Leonardo Padura über kommunistische Fundamentalisten, Hundeliebende Männer und unverschämte Leser, die geliehene Bücher nicht zurückgeben.

Der Mann, der Hunde liebte

Bolaños Welt

"2666" lautet der kryptische Titel des grandiosen Romans des 2003 verstorbenen chilenischen Autors Roberto Bolaño. Diese knapp 1.100 Seiten sind das Vermächtnis eines meisterhaften Erzählers, der es mit den Granden der Weltliteratur hätte aufnehmen können.

2666