Spider-Man-Neuinterpretation
Diese Noir Steam Punk Geschichte um einen Spider-Man einer anderen Alternativwelt hat es in sich! Der deutsche Zeichner und Konzeptkünstler Marko Djurdjevic entwarf das Kostüm für diese Neuinterpretation des Helden, die im New York der Dreißiger Jahre spielt. Die wirtschaftliche Depression und das organisierte Verbrechen haben die Stadt im Würgegriff, aber Tante May hält mit ihren antikapitalistischen Reden dagegen und ihr Neffe Peter bekommt bald alle Hände voll zu tun.
Freaks und Subkultur
Osborn hat die Stadt fest im Griff. Seine Gorillas Ox, Fancy Dan und Montana gehen brutal gegen die Gewerkschaften und ihre Anführer vor. Der Bürgermeister Jimmy Stryder, Chief Detective Rian, der Industrielle Adolfus Crane und die anderen offiziellen Repräsentanten treffen sich derweilen im besten Puff der Stadt und überlassen die ehrlichen Bewohner Osborn und seinen Schergen. Diese scheinen einer Freak-Show entkommen zu sein, denn einer, Kraven, sieht aus wie Nosferatu und hat vor Peter seinen Onkel Ben zerfetzt. Einzig der Daily Bugle mit seinem Chefredakteur J. Jonah Jameson und dem Journalisten Urich halten noch dagegen, aber auch ihnen geht die Luft schon aus. Da bekommen sie plötzliche Unterstützung von einem neuen Helden, Spider-Man alias Peter Parker, der eigentlich ja nur studieren wollte, wie er immer wieder betont.
Spider-Man Steam Punk
Puffmutter Felicia nimmt Peter Parker bald unter ihre Schwingen und tröstet den verlorenen Studenten über den Verlust seiner Liebsten hinweg. Aber auch sie hat ein Doppelleben, denn auch sie muss irgendwie über die Runden kommen. Bald findet Peter ihr Geheimnis heraus, aber wird er sie deswegen aufgeben? In vier Kapiteln wird die Titelstory erzählt, aber es gibt in vorliegendem Band noch einige Zugaben (Dr. Octopus, Sandman, …), die ebenso lesenswert und exklusiv sind wie das Original. Nicht nur das Styling passt, sondern auch die Geschichten selbst sind unvergleichlich besser als die des Originals und man kann sich nur eine Fortsetzung dieser genialen Kollaboration der oben im Titel angeführten Künstler wünschen.
Im Anhang finden sich einige Variant-Cover und Entwürfe. Eine Mischung aus Sin City, Steam Punk, Metropolis und Tod Browning’s Freaks. Exzellent!
83 Jahre und kein bisschen weise?
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