Richtig oder falsch?
Zweifelsfälle tauchen immer wieder auf: Heisst es "anfällig für" oder "anfällig gegen"? Welche Form hat "fechten" im Indikativ Präsens? Benutzt man eher "über was" oder "worüber"? Ist "die Tür" oder "die Türe" korrekt? Hat ein einstöckiges Haus einen ersten Stock oder nur einen ebenerdigen?
Der Dudenband beinhaltet vor allem Fragen, die besonders häufig an die Sprachberatungsstelle der Dudenredaktion gerichtet wurden. Mit der Neuregelung der deutschen Orthographie hat die Unsicherheit zugenommen, da es natürlich einige Zeit geht, bis die neuen Regeln selbstverständlich werden. Aus diesem Grund wird die neue Rechtsschreibung besonders berücksichtigt.
Spezielle Zweifelsfälle werden in kurzen Artikeln erklärt: Es wird u.a. zwischen Umgangs-, stilistisch unschöner - und korrekter Sprache unterschieden. Auf geografische und branchenspezifische Unterschiede in der Verwendung bestimmter Formen wird auch hingewiesen. Schlägt man einen Fall nach, der in einen grösseren Problembereich eingeordnet werden kann, leitet das umfassende Verweissystem an die relevante Stelle. Von der richtigen Zeichensetzung über die sprachliche Gleichstellung von Mann und Frau bis zu den Elementen eines Briefes, findet man in diesem Dudenband auf fast jede Frage eine Antwort.
Es hat etwas Befriedigendes an sich, wenn man erkennt, dass sich anscheinend auch andere mit denselben sprachlichen Unsicherheiten herumschlagen wie man selber, oder wenn man feststellt, dass die Formen, die man vorher noch gegeneinander aufgewogen hatte, beide möglich sind. Das Buch kann übrigens auch ausserhalb von Momenten des Zweifels in die Hand genommen werden. Es ist nämlich recht interessant, nach dem Zufallsprinzip darin zu blättern und dabei zu lesen, was es in der deutschen Sprache alles zu bedenken gibt.
Zähflüssiges Orange
Der vielstimmig erzählende Roman umkreist Arzu, eine eigenwillige, unabhängige Frau und ihre unklare Beziehung zu Kenan. Die beiden bedeuten einander viel, kommen aber doch nie zusammen.
Turuncunun KıvamıMiteinander reden, miteinander leben
Michael Beleites ermutigt in seinem herausfordernden Buch zu einer Revitalisierung des Landlebens, zu einem „lebensgemäßen Umgang mit der Erde“ sowie zur „Stabilisierung bzw. Wiederherstellung menschenwürdiger Lebensbedingungen“.
Dorf-EthosWas wir nicht sehen
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Der Gott der anderen„Überlebensnotwendige“ Fragen nach dem Sinn der Welt
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Was Philosophie war, ist und sein kannMein Leben ist auch ein Leben
Rosas Leben sieht zunächst hoffnungslos, fast trostlos aus: Der erwachsene Sohn will nichts mehr von ihr wissen, der Lebenspartner stirbt, ebenso der geliebte Hund, die Mutter ist nicht auszuhalten. Doch nach dem Tod der Mutter kommt Bewegung in die Geschichte.
Neben FremdenDie fast heile Welt im fränkischen Dorf
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Im Schnee