Wirtschaft

Alles, was ein Bilanzbuchhalter wissen muss

Das Tätigkeitsfeld der Bilanzbuchhalter ist je nach Größe, Organisation und Branche eines Unternehmens unterschiedlich ausgestaltet und reicht vom Spezialisten im Finanz- und Rechnungswesen bis hin zum Controller und Manager an der Spitze. Auch in kleineren und mittleren Unternehmen steigt die Komplexität der betriebs- und rechnungswirtschaftlichen Vorgänge und es wächst der Gestaltungsspielraum für qualifizierte Kräfte. Bilanzbuchhalter sind hier grundsätzlich für die Leitung des Rechnungswesens zuständig. Hierzu gehören alle Tätigkeiten von der Erfassung und Kontrolle der Belege bis zum Erstellen der Bilanzen, einschließlich Anhang und Steuererklärungen. Mit jährlich über 6.000 Teilnehmern führt die Bilanzbuchhalterprüfung in Deutschland seit Jahren die Liste der beliebtesten, jedoch auch anspruchsvollsten IHK-Weiterbildungsprüfungen an.

Die Globalisierung und die im europäischen Raum geforderte Vereinheitlichung der Rechnungslegung führten zu einem veränderten Anforderungsprofil an die Bilanzbuchhalter. Dem hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit der Novellierung der Bilanzbuchhalter-Prüfungsverordnung im Oktober 2007 (=BibuchhPrV 2007) Rechnung getragen und die beiden bisherigen Bilanzbuchhalterprüfungen - national und international - zu einer einzigen Prüfung zusammengefasst. Des Weiteren ist die bisherige Fächerstruktur (mit Prüfungsfächern wie Recht, EDV sowie Volks- und Betriebswirtschaft) zugunsten sog. Handlungsbereiche mit den jeweils notwendigen Beschreibungen der zu erreichenden Zielkompetenz aufgegeben worden. Hier knüpfen die vorliegenden Publikationen an. Das eng an dieser Rechtsverordnung und dem daraufhin modernisierten DIHK-Rahmenstoffplan ausgerichtete Gesamtwerk ist völlig neu strukturiert und umfasst nunmehr drei Bände, von denen die zwei ersten vor allem auf die beiden Teile der schriftlichen Prüfung und der dritte Band auf die mündliche Prüfung vorbereiten.

Die sechs Hauptteile des ersten Bandes befassen sich mit folgenden Themenbereichen:
1. Hauptteil - Arbeitsmethodik
In diesem kurzen Kapitel geht es weniger darum, Inhalte im Sinne von Fachwissen zu vermitteln, sondern vielmehr um ein Verständnis dafür, wie Fachwissen unter Berücksichtigung spezifischer Einflussfaktoren effektiv und effizient gelernt werden kann. Dementsprechend werden die zentralen Elemente der subjektiven und objektiven Rahmenbedingungen des Lernens (Motivation, Lernstile, Lernrhythmus und Lernumgebung) und weitere Themen der Methodik (Lerntechniken, Zeit- und Themenplanung, Lernmethoden und Lerntechniken sowie Gruppenarbeit) erörtert. Da die Ergebnisse von Gruppen- und Projektarbeiten immer öfter in Form von Präsentationen an ein interessiertes Publikum weitergegeben werden, aber nicht zuletzt auch im Hinblick auf die in der mündlichen Prüfung (Prüfungsteil C) geforderte Präsentation und einem darauf aufbauenden Fachgespräch, wird auch auf verschiedene Aspekte der Präsentationstechnik eingegangen.

2. Hauptteil - Kosten- und Leistungsrechnung
Nach einem kurzen Überblick über die Systematik des Rechnungswesens und der Klärung rechnungswirtschaftlicher Grundbegriffe werden die drei aufeinander aufbauenden Stufen der Kostenrechnung (Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechung) ausführlich behandelt. Die weiteren Abschnitte widmen sich den Erfolgsrechnungen (auf Voll- und Teilkostenbasis) und den Entscheidungsrechnungen (z. B. Break-Even-Analyse). Abschließend wird kurz auf die Aspekte der Kontrolle und des Managements der Kosten eingegangen.

3. Hauptteil - Finanzwirtschaftliches Management
Die ersten beiden Kapitel befassen sich mit den Grundlagen der Finanzwirtschaft (insbesondere mit den finanzwirtschaftlichen Zielsetzungen) und mit der Finanzplanung. Danach werden die Alternativen der Kapitalbeschaffung, einschließlich Leasing und Factoring, untersucht. Weitere Themenbereiche sind vor allem die Investitionsplanung und -entscheidung, die Planungsrechnung und Fragen des internationalen Finanzmanagements (Finanz- und Devisenmärkte, Finanzierung des Außenhandels, Finanzierungs- und Absicherungsinstrumente sowie internationales Risikomanagement).

4. Hauptteil - Buchführung und GoB
Im Anschluss an eine ausführliche Einführung in die Grundlagen der Buchführung, einschließlich der rechtlichen Vorschriften und Grundsätze, wird die Organisation der Buchführung und EDV behandelt. Ein umfangreicher weiterer Gliederungsabschnitt widmet sich den besonderen Buchungsvorgängen im Kontext mit z. B. Leasing, Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens, Abzahlungs-, Teilzahlungs- und Ratengeschäften, Anzahlungen/Vorauszahlungen, Nachnahmesendungen, Kommissionsgeschäften, Reisekosten, Löhnen und Gehältern sowie Sachbezügen.

5. Hauptteil - Abschlüsse nach Handels- und Steuerrecht (national)
Während in den ersten Gliederungsabschnitten die Grundlagen des Jahresabschlusses erörtert werden (z. B. Aufgaben und Zwecke des Jahresabschlusses, handelsrechtliche Rechnungslegungsvorschriften und steuerrechtliche Vorschriften zur Gewinnermittlung, Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz und ihre Umkehrung, Inventar und Inventur sowie die Aufstellung des Jahresabschlusses) stehen danach die grundsätzlichen Bilanzierungsentscheidungen, nämlich der Bilanzansatz dem Grunde (= Aktivierung und Passivierung) und der Höhe (= Bewertung) nach, im Mittelpunkt der umfassenden Ausführungen. Die weiteren Gliederungsabschnitte behandeln u. a. die Bilanzänderung und Bilanzberichtigung, die GuV-Rechnung, den Anhang, den Lagebericht und die Corporate-Governance-Erklärung sowie die Püfung der Rechnungslegung, die Offenlegung und die im Zusammenhang mit der Rechnungslegung stehenden Straf-, Bußgeld- und Zwangsgeldvorschriften.

6. Hauptteil - Auswertung der Rechnungslegung (Bilanzanalyse)
Nach einem knappen Überblick über den Gegenstand und Zweck der Bilanzanalyse werden anhand eines Fallbeispiels die Aufbereitung des Jahresabschlusses und dessen Analyse mittels Kennzahlen (im Zusammenhang mit Vermögensaufbau, Kapitalstruktur, Finanzanlage, Ertragskraft und Wachstum) behandelt. Für die Bilanzanalyse ist die Kenntnis der bilanzpolitischen Möglichkeiten, die der Jahresabschluss nach HGB gewährt, wichtig. Folgerichtig wird dieser Hauptteil durch Checklisten über die Wahlrechte beim Jahresabschluss nach HGB, d. h. Wahlrechte die auf am Bilanzstichtag gegebenen Sachverhalten beruhen und sich nicht durch noch erfolgende Sachverhaltsgestaltung ergeben, abgerundet.

Im Anhang dieses Bandes sind u. a. die am weitesten verbreiteten Kontenrahmen - DATEV SKR 03 und IKR - enthalten, auf die bei der Kontierung zugegriffen werden kann.

Im zweiten Band werden weitere vier Hauptteile behandelt:
7. Hauptteil - Erstellen von Abschlüssen nach internationalen Standards
Es lassen sich vielfältige Ursachen für das Zurückdrängen nationaler Regelungen zugunsten international anerkannter Rechnungslegungsvorschriften ausmachen (z. B. Globalisierung der Märkte, Bedeutung der NYSE, nationale und internationale Börsenvorschriften, Verordnungen der EU und nicht zuletzt das Interesse der Kapitalanleger an international vergleichbaren Informationen sowie erhöhter Transparenz über konkurrierende Unternehmen). Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen werden eingangs vor allem die institutionellen Merkmale der internationalen Rechnungslegung und die Grundlagen der Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS vorgestellt. Der folgende Gliederungsabschnitt befasst sich ausführlich mit der Abschlusserstellung nach IFRS, d. h. es wird die Erstellung der Bilanz und Gesamtergebnisrechnung hinsichtlich allgemeiner und einzelpostenbezogener Ansatzvorschriften, Ausweis- und Gliederungsvorschriften sowie der allgemeinen und einzelpostenbezogenen Bewertungsvorschriften erörtert und mit den HGB-Regelungen verglichen.

8. Hauptteil - Steuerrecht (national und international)
"Im Handlungsbereich "Steuerrecht und betriebliche Steuerlehre" soll die Fähigkeit, die einschlägigen Steuergesetze, Durchführungsverordnungen und Richtlinien sowie die Vorschriften zum Steuerverfahrensrecht unter Nutzung steuerrechtlicher Wahlrechte auslegen und auf die Problemstellungen übertragen zu können, nachgewiesen werden. Darüber hinaus soll der Einfluss der Besteuerung auf unternehmerische Entscheidungen eingeschätzt und dargestellt werden können." (§ 4 Abs 4 BibuchhPrV 2007) Der Zielsetzung dieses Handlungsbereiches entsprechend werden in diesem Hauptteil die Grundzüge des Steuerrechts dargestellt - sowohl das allgemeine Steuerrecht (Abgabenordung) - als auch die wichtigsten nationalen Einzelsteuergesetze (Einkommen-, Gewerbe-, Körperschaft und Umsatzsteuergesetz, Umwandlungssteuerrecht, Grundlagen des Grundsteuer- und Grunderwerbssteuerrechts). Weitere Gliederungsabschnitte behandeln allgemeine und spezielle Fragen des internationalen Steuerrechts, einschließlich der Aufteilung der Einkünfte bei Betriebsstätten international tätiger Unternehmen, der Einkunftsabgrenzung bei international verbundenen Unternehmen und Außensteuergesetz.

9. und 10. Hauptteil - Recht sowie Volkswirtschaftliche und Betriebswirtschaftliche Grundlagen
Die in diesen beiden Hauptteilen behandelten Themen sind zwar nicht unmittelbar Gegenstand eines der schriftlichen Prüfung unterliegenden eigenen Handlungsbereiches, dennoch sind Grundkenntnisse aus diesen Themenbereichen für die Einzelprüfungen nötig. So sind z. B. im Handlungsbereich "Erstellen von Zwischen- und Jahresabschlüssen und des Lageberichts nach nationalem Recht" u. a. auch Kenntnisse der Grundzüge des bürgerlichen Rechts sowie des Handels- und Gesellschaftsrechts nachzuweisen, während im Handlungsbereich "Berichterstattung; Auswerten und Interpretieren des Zahlenwerkes für Managemententscheidungen" ein Verständnis für betriebs- und volkswirtschaftliche Zusammenhänge gefordert wird. Infolgedessen befasst sich der Hauptteil "Recht" mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch (insbesondere mit den Grundzügen des Allgemeinen Teils des BGB sowie mit dem Schuld- und Sachenrecht) und dem Handels-, Gesellschafts- und Umwandlungsrecht. Der den Band abschließende Hauptteil "Volkswirtschaftliche und Betriebswirtschaftliche Grundlagen" widmet sich ausgewählten Themen der Volkswirtschaftslehre und der Wirtschaftspolitik (z. B. Märkte und Preisbildung, Wettbewerb und Konjunkturpolitik) sowie den Fragestellungen zu ausgewählten betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen.

Der Anhang des zweiten Bandes enthält das OECD-MA 2008 (= OECD-Musterabkommen 2008 zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen) sowie verschiedene BMF-Schreiben zum internationalen Steuerrecht.

Der dritte Band befasst sich mit der mündlichen Prüfung:
Da der Schwierigkeitsgrad der Bilanzbuchhalterprüfung in den letzten Jahren ständig zugenommen hat, kommt der mündlichen Prüfung, in welcher das Ergebnis des schriftlichen Examens zum Positiven korrigiert werden kann, eine immer größere Bedeutung zu. Die mündliche Prüfung unterliegt eigenen Gesetzmäßigkeiten (besondere "Prüfer-Prüflings-Atmosphäre, Aufregung, Zeitdruck, etc.), so dass sich dieser Band zuerst mit der optimalen Vorbereitung auf die mündliche Prüfung sowie mit dem Prüfungsablauf und den wichtigsten Verhaltensregeln während der Prüfung befasst. Den Schwerpunkt des Bandes bilden Fragen mit den dazugehörigen Antworten für die mündlichen Ergänzungsprüfungen und das Fachgespräch sowie Beispiele und Anregungen für die Präsentation. Die umfangreichen Anpassungen gegenüber der Vorauflage dieses dritten Bandes waren notwendig, insbesondere aufgrund des Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetzes (MicroBilG) vom 27.12.2012, wegen der Änderungen bzw. Ergänzungen der IFRS und der Vielzahl steuerlicher Änderungen.

Gegenüber der Vorauflage waren für alle Bände umfangreiche Erweiterungen notwendig. Im handelsrechtlichen Teil sind die Bilanzrechtsreform aufgrund BilMoG, die GmbH-Reform aufgrund MoMiG und die stetig im Fluss sich befindlichen IFRS besonders zu erwähnen. Auch auf der steuerlichen Seite war eine Vielzahl von Änderungen zu berücksichtigen, insbesondere durch das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008, das Jahressteuergesetz 2009 sowie das Wachstumsbeschleunigungsgesetz 2009. Nicht zuletzt waren die Änderungen bezüglich des mündlich zu absolvierenden Teils der Bilanzbuchhalterprüfung zu berücksichtigen. Damit ist es dem renommierten Herausgeber beider Bände, Norbert Leuz (SB und Vorstandsmitglied der Steuerberaterkammer Stuttgart), und seinem sachverständigen Team von Mitautoren aus Praxis und Wissenschaft hervorragend gelungen, das Gesamtwerk wieder dem aktuellen Rechtsstand anzupassen.

Das gesamte Werk bietet allen, welche sich auf die Bilanzbuchhalterprüfung vorbereiten, eine theoretisch sehr fundierte und zugleich auch eine gelungene praxisorientierte Basis. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch die gelungene didaktisch-methodische Aufbereitung. Das gesamte Wissen, das angehende Bilanzbuchhalter benötigen, wurde sorgfältig zusammengetragen, prüfungsorientiert strukturiert und in einem klaren und gut verständlichen Duktus formuliert. Zum besseren Verständnis und zur Vertiefung des Wissens wurde eine Vielzahl von Aufgaben, einschließlich gut nachvollziehbarer Lösungsskizzen am Ende des jeweiligen Textteils, entwickelt. Hinzu kommen Kontrollfragen zu jedem Abschnitt, welche die schnelle Wiederholung des Stoffgebietes erleichtern. Zusätzlich zur Zielgruppe der angehenden Bilanzbuchhalter kann dieses Werk auch Studierenden der BWL an Hochschulen und weiterführenden Bildungseinrichtungen sowie kaufmännischen Mitarbeitern mit dem Schwerpunkt Rechnungswesen bestens empfohlen werden. Nicht zuletzt können auch erfahrene Praktiker in Betrieben und Steuerkanzleien auf dieses Werk zur Lösung von Zweifelsfragen mit großem Nutzen zurückgreifen.

Rechnungswesen / Steuerrecht, Internationale Rechnungslegung / Die mündliche Bilanzbuchhalterprüfung
Werner Kresse (Hrsg.)
Norbert Leuz (Hrsg.)

Rechnungswesen / Steuerrecht, Internationale Rechnungslegung / Die mündliche Bilanzbuchhalterprüfung


Die neue Schule des Bilanzbuchhalters
Schäffer Poeschel 2013
879 / 978 / 426 Seiten, broschiert

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