Egon Erwin Kisch
Egon Erwin Kisch erzielte in den 1920er-Jahren publizistische Erfolge in Berlin mit zahlreichen Reportagebänden. Zu diesen zählen unter anderem Der rasende Reporter (1925), Zaren, Popen, Bolschewiken (1927), Paradies Amerika (1930) und Asien gründlich verändert (1932). Nach der Machtergreifung Hitlers lebte er ab 1934 in Paris. Als Exponent der deutschsprachigen Exilautoren unternahm er Reisen nach Australien (1934/35) und nach Spanien (1937/38). Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs gelangte er über die USA nach Mexico. Im Jahr 1946 kehrte er nach Prag zurück.
Zwei Leben für drei Kühe
Als Idealist strandete der Tiroler Kleinbauer Max Bair im Spanischen Bürgerkrieg. Später legte er in der DDR eine Karriere hin, in der Staatlichen Plankommission, doch ohne dem Klischee eines SED-Funktionärs zu entsprechen.
Die drei Kühe