Der Zombie-Horror-Klassiker
Oktober ist seit jeher der Horrormonat des Jahres, nicht zuletzt wegen Halloween. Die Neuverfilmung des George-Romero-Klassikers (1968) durch Tom Savini (1990) erscheint nun rechtzeitig in einer Neuauflage mit vielen Extras zum Gruseltest, sowohl in der Kino- und der ungekürzten Version!
Horror mit neuen Spezialeffekten
In einigen Momenten hält sich das Remake Savinis streng an die legendäre Vorlage aus dem Kultfilm Romeros. Die Handlung beginnt in S/W auf einem Friedhof, wo die beiden Geschwister Barbara (Patricia Tallman) und Johnnie (Bill Moseley) in einem alten Mercedes das Grab ihrer Eltern suchen. Doch in dem Moment, als sie von einem Zombie angegriffen werden, wechselt der Film in den Farbmodus, was den Horror zwar weniger mystisch, dafür aber umso blutiger macht. Während Johnnie der Übermacht der Angreifer unterliegt, kann sich seine Schwester Barbara in ein nahegelegenes Farmhaus retten. Dort überrascht sie der vorerst ahnungslose Ben (Tony Todd), der jedoch schnell die Führung übernimmt. Aus dem Keller tauchen bald weitere Überlebende auf, und gemeinsam beschließen sie, wie sie sich gegen die vor ihren Fenstern zusammenrottende Zombie-Übermacht am besten zur Wehr setzen. Die einen wollen ihr Heil in der Flucht suchen, die anderen sich im Keller verstecken. Zuerst verbarrikadieren sie die Fenster des Hauses, doch dann versucht Barbara einen mutigen Ausbruch. Tom Savinis Regiedebüt brachte das Zombie-Genre mittels „state-of-the-art“-Spezialeffekten auf den aktuellen Stand.
Kritik am männlichen Sozialverhalten
Allerdings wurde der Film einerseits wegen eines nackten Zombies indiziert, andererseits auch geschnitten. Am Ende des Films, als Barbara sich im Kreis einiger „Rednecks“ wieder sicher fühlen kann, schießen diese auf einige am Baum hängende, gelynchte Zombies. Diese pietätlose Anspielung auf die Tatsache, dass in den Vereinigten Staaten bis in die Sechzigerjahre immer wieder Afroamerikaner gelyncht wurden, wurde für die Kinofassung herausgeschnitten. Diese Szene wirkt auch deswegen so bedrohlich, weil man sich um Barbara Sorgen macht, die von Männern umgeben vielleicht nicht um ihr Leben, dafür aber um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten muss. Ansonsten sind es aber wie in Romeros Vorlage gerade der Schwarze Ben und die Frau Barbara, die am besten wegkommen, das heißt, die die für das Überleben in so einer Situation wichtigen Eigenschaften mitbringen. Allerdings wird in der 1990er-Version Ben von seinem weißen Gegenspieler im Keller so herausgefordert, dass er ebenso in das klassische männliche Dominanzverhalten verfällt. Dafür bekommt der genannte Weiße, der sich wie in der Vorlage durch eine Flucht über die Dachluke nach oben retten kann, dann doch noch sein Fett ab. Denn er ist durch sein Verhalten schuld am Tod Bens und auch seiner eigenen Familie. Sämtliche Extras lassen sich auch hier besichtigen.
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