Gesellschaft

Neoliberalismus macht krank

Psychische Krankheiten nehmen seit einigen Jahren stark zu - ob Burn-Out oder Depressionen. Warum ist das so und aus welchem Umfeld heraus entwickeln sich derartige Krankheiten? Dieses Buch bietet Antworten, überwiegend aus der Wissenschaft.

Erwerbsarbeit ist in den letzten Jahrzehnten immer intellektueller geworden. Unter neoliberalen Bedingungen bedeutet das mehr Stress und andere psychische Belastungen. Der Sammelband schaut sich das Subjekt im Neoliberalismus näher an, wie neoliberale Handlungsweisen funktionieren und wie sie sich auswirken. Auswirkungen im Sinne einer krankmachenden Entwicklung stehen im 2. Teil im Vordergrund. Die Aufsätze in Teil III handeln schließlich davon, wie die Situation benachteiligter Gruppen wie Hartz-IV-EmpfängerInnen und armen Kindern aussieht und wie politischer Widerstand gegen die neoliberalen Zumutungen organisiert werden kann. Die AutorInnen stammen aus verschiedenen, meist wissenschaftlichen Kontexten: u.a. kritische PsychologInnen, SprachwissenschaftlerInnen und Menschen aus der Sozialberatung. Das Buch schafft es, einen fundierten Einblick in die Effekte der Arbeitswelt und Arbeitslosigkeit auf die Psyche zu liefern.

Mechanismen psychosozialer Zerstörung
Burkhard Wiebel (Hrsg.)
Alisha Pilenko (Hrsg.)
Gabriele Nintemann (Hrsg.)
Frank Jäger
Reinhold Bianchi
u. a.

Mechanismen psychosozialer Zerstörung


Neoliberales Herrschaftsdenken, Stressfaktoren der Prekarität, Widerstand
VSA-Verlag 2011
188 Seiten, broschiert
EAN 978-3899654271

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