Träume von einem fernen Land
Das „ferne Land“ der Phantasie und Poesie, zuweilen auch der Erinnerung, besingt der gefühlvolle Poet Giovanni Pascoli wider alle Schwermut, mit der seine Gedichte bezeichnet sind.
NesterDas „ferne Land“ der Phantasie und Poesie, zuweilen auch der Erinnerung, besingt der gefühlvolle Poet Giovanni Pascoli wider alle Schwermut, mit der seine Gedichte bezeichnet sind.
NesterHeimanns dominante linke Hand macht sich unkontrollierbar selbstständig. Sie führt ein regelrechtes Eigenleben: würgt seine Freundin und bringt ihn ins Gefängnis. In der Zelle hat er endlich Zeit zur Besinnung auf sich selbst. Und die Hand hilft ihm dabei.
Die widerspenstige HandJoan Didion, die bekannteste Essayistin Amerikas, über die Sechziger Jahre, Außenseiter oder sogar John Wayne.
Slouching Towards BethlehemDie wohl berühmteste Weltreise der Literatur in einer schönen Schmuckausgabe.
In 80 Tagen um die WeltLars Gustafsson reist mit lyrischer Musikalität auf den Spuren von Johann Sebastian Bach, nur sehr viel sanfter als der Leipziger Thomaskantor, nicht mit revolutionärer Kraft, aber mit einer vergleichbaren Sensibilität.
Variationen über ein Thema von SilfverstolpeWackelkontakt, der neue Wolf Haas, ist ein intellektuelles Puzzle, das sich zum großen Ganzen zusammenfügt. Genial!
WackelkontaktHeinrich Manns Roman "Der Untertan" schildert in Diederich Heßling einen der wohl widerlichsten Protagonisten der Weltliteratur.
Der UntertanPeter Handke und Adalbert Stifter, sensible, behutsame und leise Schriftsteller, begegnen hier einander auf den Pfaden der Literatur. Handke lüftet gewissermaßen seinen Hut vor Stifter.
Schnee von gestern, Schnee von morgenLeon de Winter hat sich in seinem ersten neuen Roman seit "Geronimo" (2016), "Stadt der Hunde", viel vorgenommen: Metaphysik, Mystik und Medizin.
Stadt der HundeEs gibt wenige gute Romane über Fußball. Einen hat der tschechische Autor Karel Poláček geschrieben. Sein Feindbild: die Fans!
Männer im AbseitsEin köstlicher Dialog über Gott und die Welt in einem Zugabteil. Eine Miniatur über das große Ganze.
In einem ZugThomas Manns "Mario und der Zauberer" ist eine bis heute lesenswerte Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Faschismus.
Mario und der ZaubererEine brillant geschriebene Dystopie, die sehr viel mit der Welt zu tun hat, in der wir bald (oder schon) leben.
Blue SkiesNach Jahren der Abwesenheit kehrt ein erfolgloser Drehbuchautor aus der Hauptstadt in sein Elternhaus auf einem fränkischen Dorf zurück und geht den Lebenslügen seiner Familie und der Liebe auf den Grund.
Villa SternbaldEin beeindruckender Roman und ein Blick zurück in das freieste Jahrzehnt der Menschheit: die Neunziger.
Stay TrueEine Sammlung von Gedichten, die philosophische Impressionen ebenso enthält wie zarte Betrachtungen über Mensch, Natur und Zeit.
zeitflechtenWolfgang Martin Roth erkundet in seinem Roman eine sich selten bietende Gelegenheit. Ein Weg zum Glück?
Der Deutsche von Flug 111Carlo Levi berichtet über seine Reise in Deutschland 1958 und thematisiert die psychologischen und gesellschaftlichen Wunden, die der Nationalsozialismus hinterlassen hat.
Die doppelte NachtEine Schriftstellerin im Exil strandet auf einer Reise in einer fremden Stadt und nimmt diese Situation zum Anlass, ihr ganzes Leben über den Haufen zu werfen und den Schritt ins Unbekannte zu wagen.
Der AbsprungKlaus Manns Schlüsselroman über einen ganz gewöhnlichen Schauspieler.
MephistoBestsellerautor Bilgeri legt sein neuestes Werk vor: poetisch und politisch wie schon die Vorgänger.
Das Gewissen der TaubenEin Text über die hedonistischen Siebziger, kolumnenartig zu einem Roman zusammengefasst: Sex&Rage
Sex & RageTruman Capote gibt einen seltenen Einblick in das Sowjetreich Mitte der 1950er-Jahre.
Die Musen sprechen