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rezensionen.ch

Literatur

Berührungen

Einfühlsam schildert Yalçın Tosun die Sprachlosigkeit in der Beziehung von Eltern und Kindern, zwischen Freunden, zwischen Fremden.

Dokunma Dersleri

Schwierige Wende

Petra Morsbachs Meisterschaft zeigt sich unter anderem darin, dass sie es schafft, ihre Protagonisten, diesen fast unerträglich selbstbezogenen Heini, ganz sympathisch wirken zu lassen.

Dichterliebe

In den Sümpfen der menschlichen Existenz

Chirbes zeichnet ein düsteres Bild der spanischen Gesellschaft nach der Immobilien- und Finanzkrise. Er tut dies derart überzeugend, dass man das Buch zwischendurch weglegen und tief Luft holen muss.

Am Ufer

Vergessen und die Welt neu entdecken

Mit einer wunderschönen und poetischen Sprache begleitet Jürg Schubiger einen von der Demenz bedrohten Menschen durch seinen Alltag und schafft es, dass der Leser mehr und mehr lernt, die Welt mit den Augen Pauls zu betrachten.

Nicht schwindelfrei

Offene Rechnungen

Nachdem Vater und Sohn zu einem gemeinsamen Wochenende in den Bergen aufgebrochen sind, findet Carmen das Manuskript des ersten Romans ihres geschiedenen Manns und kommt nicht von der Lektüre los. Bald entdeckt sie Parallelen zu ihrer gemeinsamen Zeit, findet sich selbst und ihren Ex in den Personen des Romans wieder und sucht zwischen den Zeilen nach Botschaften

Lo que no está escrito

Wie ein Vogel im Käfig

Fatma ist zurückgekehrt nach Istanbul und auf der Suche nach Zugehörigkeit, Liebe und Arbeit. Erst als sie sich der Erinnerung an ihre unglückliche Kindheit und der Begegnung mit ihren Verwandten stellt, vor allem mit der Mutter, von der sie nach dem Tod des Vaters als kleines Kind im Stich gelassen wurde, zeichnet sich eine Lösung ab.

Ağıtın Sonu

Ein "menschlicher" Krieg

Ohne den Zwang, den Krieg zu verurteilen oder zu erklären, beschreibt Echenoz mit melancholischem Unterton die Alltagswelt und die Alltagssorgen der Menschen während dem Ersten Weltkrieg.

14

Hoffnung in Zeiten des Krieges

Das Buch ist eine Liebeserklärung an eine verlorene Heimat. Ein Ausdruck der Hoffnung, dass es vielleicht irgendwann in Somalia so etwas geben könnte wie die Solidarität der drei vorher verfeindeten Protagonistinnen aus unterschiedlichen Generationen.

Der Garten der verlorenen Seelen