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rezensionen.ch

Viel da

Zwölf Erzählungen – jede für sich und doch alle irgendwie verbunden – enthält das letzte Buch des verstorbenen Autors Ingvar Ambjørnsen: lesenswert, berührend, verstörend wie das Leben selbst.

Niemand da

Untätigkeit, Schweigen, Lähmung

In einer ländlichen Region Brandenburgs, 50 Kilometer von Berlin entfernt, sammelt ein Fetischist auf einer Altstoffdeponie Damenunterwäsche, zieht sie an und überfällt in dieser Aufmachung Frauen. Dank der Untätigkeit, Gleichgültigkeit und Überforderung der Behörden kann der psychisch schwer gestörte junge Mann in den Wirren der Wendezeit von 1989 bis 1991 ungestört vergewaltigen und morden.

Keine besonderen Auffälligkeiten

Anpassung und Rebellion

Ute Wegmann schildert die schwierigsten Jahre aus drei Generationen einer Familie in einem Dorf bei Köln. Großmutter Hertha steht für ein Leben im Krieg, Mutter Ellen für den Wiederaufbau und das darauf folgende Wirtschaftswunder, Tochter Dora für die 68er-Generation und deren Auflehnung. Es geht um Anpassung und Rebellion, um Einsamkeit, Unverständnis und Sprachlosigkeit.

Alles soll sehr weiß sein

Verhängnisvolles Schweigen

Nach dem Tod des Vaters geraten Witwe und Tochter in Not. Als die Mutter bei einer reichen alten Dame und deren geschiedenem Sohn eine Anstellung als Haushaltshilfe annimmt, wird dies dem zwölfjährigen Mädchen zum Verhängnis …

Peri