Lehrbuch Zeitgeschichte, Neueste Zeit
Mittlerweile bietet der Buchmarkt eine Fülle von Einführungen, Handbüchern und Orientierungsliteratur zum Studium der Neuesten Geschichte bzw. Zeitgeschichte. Mit dem dritten Band der Reihe "Oldenbourg Geschichte Lehrbuch" zur Neuesten Zeit, Zeitgeschichte liegt nun ein weiteres Lehrbuch vor. In vier großen Kapiteln wird dem Studenten und anderen Interessenten ein vielfältiger Einblick in das Fach gegeben. Trotz seiner wissenschaftlichen Exaktheit ist es sehr gut lesbar.
Auf den ersten 170 Seiten wird das 19. und 20. Jahrhundert als Epoche skizziert. Neben der politischen Entwicklung werden vor allem der Wertewandel und die Lebenswelten thematisiert. Im zweiten Kapitel werden unterschiedliche Zugänge zur neuesten Geschichte dargestellt. Neben dem biographischen Ansatz, der neuen Kulturgeschichte sowie der Internationalen Beziehungen sticht vor allem das Kapitel über die Ansätze der Postmoderne hervor. Hingegen finden sich keine Ansätze einer wirtschaftshistorischen Herangehensweise. Dies ist der größte Kritikpunkt des Konzepts. Die Wirtschaft als Erklärungsmodell wird praktisch ausgespart. Positiv hingegen ist die Aufnahme der Historischen Bildforschung. Lange Zeit galt alles, was nicht aus den Akten gelesen werden konnte, Historikern als Nichtquelle.
Im Abschnitt "Vorgehen der Forschung" werden zum einen die Tradition der Geschichtswissenschaft dargelegt und gleichzeitig interdisziplinäre Ansätze aus Volkskunde, Literatur- und Politikwissenschaft vorgestellt. Warum der Sozialwissenschaft und der Rechtswissenschaft keine eigenen Artikel gewidmet wurden, ist unverständlich. Gerade die Bielefelder Schule hat gezeigt, wie fruchtbar quantifizierende und damit strukturelle Geschichtswissenschaft sein kann.
Der Historiker ist bei seiner Arbeit auf Literatur und Quellen angewiesen. Deren Einrichtungen sind daher von besonderer Relevanz. Auf knapp 50 Seiten werden nicht nur deutsche Forschungseinrichtungen, Archive und Bibliotheken vorgestellt, sondern auch ihre west- und osteuropäische Pendants. Nordamerika mit seinen großen Bibliotheken wurde nicht vergessen.
Insgesamt ist das Lehrbuch uneingeschränkt zu empfehlen. Für Spezialdisziplinen (z.B. Wirtschaftsgeschichte) muss jedoch auf andere Werke (Berghoff, Buchheim u.a.) zurückgegriffen werden, da diese hier zu kurz kommen. Durch gute Lesbarkeit und sinnvolle Aufteilung hebt sich das OGL von anderen Lehrbüchern deutlich ab.
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