Land und Freiheit

Zum Bodeneigentum

Dieser Band versammelt als bedeutsam erachtete Beiträge zur Frage des Eigentums an Grund und Boden. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf einer Nachzeichnung der historischen Entwicklung.

Der Sammelband ist unterteilt in neun Kapitel, beginnend mit Beiträgen aus dem 18. Jahrhundert, beispielsweise von Thomas Paine. Quesnay als Physiokrat kommt genauso zu Wort wie Adam Smith und Ricardo, Marx und Engels, Landauer sowie Schumpeter und Oppenheimer mit Texten aus ihrer Kontroverse Anfang des 20. Jahrhunderts. Einführende Worte des Herausgebers zu Beginn der jeweiligen Kapitel verhelfen zum besseren Verständnis des historischen Hintergrunds. Das letzte Kapitel handelt vom "Kampf um Grund und Boden heute" in den theoretischen Debatten. Es geht dabei unter anderem um die Theorie Ostroms zu Allmenden bzw. Commons, einen kurzen Blick auf die Situation in Osteuropa sowie um das kommunale Erbbaurecht. Es ist eine hilfreiche Sammlung, die zur Lektüre der historischen Texte einlädt und dabei besonderen Wert auf den geschichtlichen Diskurs in der Neuzeit legt. Durchaus etwas umfangreicher hätte sie sein können, vor allem in Bezug auf die Diskussionen der Gegenwart, in der sich aufgrund von Bodenspekulation die Problematik weiter zuspitzt. Literaturtipps der Autoren für die weitere Beschäftigung mit den Themen wären es wohl ebenfalls wert, in den Band aufgenommen zu werden.

Land und Freiheit
Land und Freiheit
Zum Diskurs über das Eigentum von Grund und Boden in der Moderne
198 Seiten, broschiert
Promedia 2013
EAN 978-3853713587

Warum die Bauernkriege nicht zum Erfolg führen konnten

Friedrich Engels‘ historische Analyse eines verfrühten Revolutionsversuchs.

Der deutsche Bauernkrieg

Der Zauberer am Tegernsee

Dieser schmale Band über die Zeit, die Thomas Mann und die Seinen in der Sommerfrische verbringen, ist ein wahrer Lesegenuss.

Thomas Mann macht Ferien

Ein verhängnisvolles Porträt

Das Bildnis des Dorian Gray - der Klassiker der Dark Romance in einer Schmuckausgabe mit vielen Extras und floralen Illustrationen.

Das Bildnis des Dorian Gray

Ein moderner Western in Boulder City

"No Way Home" kommt ganz ohne die für Boyle typischen Umweltpolitikszenarien aus und widmet sich ganz dem Thema #1: die Liebe.

No Way Home

I’m Only F**king Myself

Das dritte Album der britischen Senkrechtstarterin macht die Pole Addiction und Avoidance tanzbar zu heißen Beats ...

I’m Only F**king Myself

Kein Pardon für den Marder

Caroline Wahls Roman "Die Assistentin" wird zur unbarmherzigen Abrechnung.

Die Assistentin