Die Mähkraft der Maschinenpistole
Eine Serie von Verbrechen verstörte 1952 die Schweizer und belastete ihren Rechtsstaat. Der Fall "Deubelbeiss und Schürmann" wurde nun erstmals detailliert recherchiert. Ein veritabler Krimi und ein Zeitdokument der Schweizer Kriminalgeschichte.
Deubelbeiss & CoDer Stolz der Schweiz
Ein Buch für's seelische Wohlbefinden der Schweiz. Portraits von Schweizerinnen und Schweizern, die auf irgendeine Art und Weise positiv aufgefallen sind.
Das Buch der SchweizEigenartiges Frauenbild
Ein Mittvierziger, beziehungsunfähig, beruflich frustriert, körperlich zerfallen. Doch die Frauen liegen ihm zu Füssen. Naja...
An einem Tag wie diesemSchwelende Liebe
In der Brandruine einer Asylunterkunft in Zürich wird die Leiche von Thok Lado, einem Asylsuchenden aus dem Sudan, gefunden. Die Bezirksanwältin Regina Flint und Kriminalpolizist Bruno Cavalli ermitteln. Ein spannender Krimi!
Tote TräumeIdentitäten kämpfen um die Vorherrschaft
Ein Kleinod der Hörspielproduktionen aus dem Jahre 1967 neu aufgelegt.
Mein Name sei GantenbeinEin Mann - doch wie viele Identitäten
Max Frischs 1954 erschienener Roman über einen Mann, der nicht sein will, wer er ist, als Hörbuch.
StillerSchweizer Telefonbuch, Strassenkarte, SBB-Fahrpläne und Gesetzestexte stets griffbereit
Auf TwixTel will man auch in Zukunft nur ungern verzichten. Zu praktisch und umfangreich ist das seit Jahren bewährte Telefonbuch- und Strassenkartenprogramm für die Schweiz, das laufend weiterentwickelt wird.
TwixTel 33Wandern und Spazieren in und um Zürich
In und um Zürich hat es mehr Wander- und Spaziermöglichkeiten als man denken würde. Dies beweisen die Bücher der Arbeitsgemeinschaft "Zürcher Wanderwege".
Auf Wanderwegen...Wohninseln am Rande von Zürich
Man wünscht sich weitere Architekturprojekte in dieser Art und Weise vorgestellt zu bekommen.
Wohnbauten am BroëlbergSträhl lässt grüssen
Der erste Auftritt von Kriminalpolizist Cavalli und Bezirksanwältin Flint. Ein zweiter darf gern folgen.
Fremde HändeHütten bauen
"Ich habe 18 Hütten gebaut, in die ich die Kinder einlade", sagt Peter Stamm über sein erstes Kinderbuch, das er zusammen mit der bekannten Kinderbuchautorin und Illustratorin Jutta Bauer gestaltet hat. Die beiden nehmen uns mit auf eine fantasievolle Reise von Wohnort zu Wohnort und lassen uns die verschiedensten sinnlichen und gedanklichen Abenteuer erleben. Warum wir vor der Stadt wohnen erfüllt zumindest vom ästhetischen Standpunkt aus die höchsten Ansprüche: Die tiefgründigen, bisweilen witzigen Zeichnungen, von liebevoller und künstlerisch begabter Hand gestaltet, laden zum Betrachten, Staunen und Schmunzeln ein. Eigentlich vermögen die Bilder sogar mehr zu erzählen als der Text, der daneben nicht nur optisch etwas einsam wirkt. Ob originelle Strichzeichnungen oder farbige Gemälde, man "liest" das Buch vor allem in den eindrücklichen Bildern! In diesem Sinne betrachtet man vielleicht weniger eine traditionell illustrierte Geschichte, als vielmehr ein mit Kurztexten ergänztes Bilderbuch. Die inhaltliche Idee mit den "18 Hütten" ist allerdings ganz nett. Da zieht eine muntere Familie mit Sack und Pack durch die halbe Welt und macht etwa auf dem Dach der Kirche, im Hut des Onkels oder auf dem Mond Station. Einige Orte und Erlebnisse sind wirklich verrückt, und die Vorstellung, was die Familie dort alles erlebt, macht Spass. Andere Wohnorte sind etwas konventioneller, und man ist nicht wirklich überrascht, wenn sich die Familie im Kino vor allem von Eis und Popcorn ernährt, oder wenn beim nächtlichen Aufenthalt im Schnee "alles still und weiss ist". Manchmal ärgert Stamms sprachliche Nonchalance den pädagogisch geschulten Leser; etwa dann, wenn er zu grosszügig mit Komma- oder Grammatikregeln umgeht oder wenn er sich in belanglosen Erzählungen verliert: "Der Grossvater verlor noch einmal drei Zähne" zum Beispiel, oder: "Die Mutter sah sich vierzig Mal den selben Film an". Der wirkliche Wert des Buches liegt wohl vor allem darin, dass es dazu anregt, eigene Fantasien zu entwickeln und immer neue Kapitel und Fortsetzungen zu erfinden. So könnte es unter anderem einen wertvollen Beitrag zum schulischen Sprachunterricht in seinen unzähligen Formen und Variationen leisten. Die einzelnen Geschichten lassen sich lesen, spielen, pantomimisch darstellen, erweitern, nacherzählen, verändern oder mit kleinen Requisiten oder selbst gebauten Bühnenbildern als Theaterstücke aufführen. Eingang in die Klassenbibliothek sollte es allemal finden, und mit seinem auffallend attraktiv gestalteten Einband wird es als attraktives Geschenk auch manchen Kindergeburtstag verschönern. Warum wir vor der Stadt wohnen gibt es auch als Hörbuch, gelesen von Samuel Weiss.
Warum wir vor der Stadt wohnen100 Jahre Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG
Am 27. November 1904 schlossen sich 13 jüdische Gemeinden zum Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund SIG zusammen. Aus Anlass seines hundertjährigen Bestehens ist eine Festschrift erschienen. In den Beiträgen wird zurück geblickt, werden aktuelle Fragen aufgegriffen und wird über Themen reflektiert, die das Judentum in der Schweiz betreffen. Schächtverbot in der Schweiz Der Anstoss zum Zusammenschluss der jüdischen Gemeinden war das Schächtverbot. Eine Volksinitiative zur verfassungsrechtlichen Verankerung des Schächtverbots, lanciert von den deutschschweizerischen Tierschutzvereinen, wurde 1891 angenommen und ist trotz verschiedener Anläufe zur Aufhebung heute noch in Kraft. Von einem Zusammenschluss versprachen sich die jüdischen Gemeinden ein stärkeres politisches Gewicht als Interessensgruppe. Nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen Die Zusammenarbeit der Schweizer Juden gestaltete sich oft schwierig. In den ersten Jahrzehnten traten vor allem die Gegensätze respektive Animositäten zwischen einheimischen und aus dem Osten zugewanderten Juden zu Tage. Ausserdem bestand nicht immer Einigkeit darüber, wie mit dem Erstarken des Antisemitismus nach dem Ersten Weltkrieg umgegangen werden sollte. Ist Zurückhaltung oder Aktionismus die bessere Reaktion? Konnte sich der SIG angesichts des weiteren Anschwellens des Antisemitismus in der Schweiz Anfang des Zweiten Weltkrieges zu Vorstössen auf politischer Ebene entscheiden, versandeten diese jeweils oder wurden gar klar von den Behörden abgelehnt. Es hatte sich in der Schweiz eine "diskrete Form des Antisemitismus" gebildet. Darüber hinaus bemühte sich der SIG, "die patriotische Gesinnung der Schweizer Juden und ihre Solidarität der offiziellen Schweiz gegenüber zum Ausdruck zu bringen", wie im einführenden Artikel festgehalten wird. Auch dieses Vorgehen war innerhalb des SIG umstritten. Zerreissproben gab es auch in jüngerer Zeit. Das Aufnahmegesuch der 1978 gegründeten Liberalen Gemeinde in Zürich führte zu Austrittsdrohungen orthodoxer Gemeinden und wurde schliesslich abgelehnt. Heute eine feste Institution Will man eine Bilanz ziehen, fällt als erstes auf, dass das Schächtverbot - das ursprünglich zu dem Zusammenschluss der jüdischen Gemeinden geführt hatte - heute noch besteht und wohl noch länger bestehen wird. Insofern kann nicht von einer Erfolgsgeschichte gesprochen werden. Auf der anderen Seite ist der SIG inzwischen eine feste Institution, die sich durchaus Gehör verschaffen kann. Was das Wirken gegen Antisemitismus, der offenkundig nach wie vor vorhanden ist, betrifft, kann gesagt werden, dass wenigstens die Gesetze mehr Reaktionsmittel zur Verfügung stellen (Antirassismusgesetz). Ein latentes Problem innerhalb der meisten jüdischen Gemeinden, die dem SIG angehören, ist die Überalterung. Demgegenüber erfreut sich die Jüdische Liberale Gemeinde Or Chadasch in Zürich einer guten altersmässigen Durchmischung. Eine Öffnung des SIG gegenüber liberalen Strömungen dürfte von daher in Zukunft ein Thema bleiben. Der vorliegende Jubiläumsband greift zurückliegende und aktuelle Themen, die das Judentum in der Schweiz betreffen, auf und bietet damit einen guten Überblick. Im Anhang werden die Jüdischen Gemeinden, Institutionen und Organisationen in der Schweiz aufgeführt. Ein Stichwortverzeichnis wäre für ein solch umfassendes Werk angebracht gewesen, soll es doch - wie es im Vorwort heisst - als Nachschlagewerk dienen. Die eingestreuten Bildteile mit Fotografien und Kunstwerken lockern die Festschrift wohltuend auf.
Jüdische Lebenswelt Schweiz - Vie et culture juives en SuisseRobert Walser: Wie sein Werk wiederentdeckt wurde
Die Geschichte der Wiederentdeckung des Werkes von Robert Walser.
Robert Walser - ein Aussenseiter wird zum KlassikerEs lebe der Nonsens!
Die Idee zum taktischen Wahnsinn kam René Schweizer 1972 in Cadaqués an der Costa Brava. Er wollte unbedingt den "Meistersurrealisten" Salvador Dalí treffen. Schweizer schickte Dalí eine Postkarte mit folgendem Inhalt: "Mon cher Dalí, j'ai l'honneur de vous informer de mon arrivée. René Schweizer." Das Ergebnis: Dalí lädt das Ehepaar Schweizer zu sich nach Hause ein. Dazu der Autor im Vorwort: "Für mich war das Erlebnis trotz falschem Ergebnis [Schweizer bat Dalí um Unterstützung für die Idee von ASS, seine Organisation zur Verblüffung des Erdballs] eine Quelle der Inspiration. Ein unverschämter Einfall, dachte ich, und einer der berühmtesten Künstler der Gegenwart macht sich auf die Socken." Bereits 1977 kam Schweizers groteske Korrespondenz erstmals in Buchform heraus. Bis 1993 erschienen drei weitere Bände. Der vorliegende Band versammelt nun die besten Briefwechsel der letzten 30 Jahre. Das erstaunliche ist, Schweizers absurde, bisweilen freche Anfragen an Bundesräte, Theaterdirektoren, Staatsanwälte, Firmenbosse, Pfarrer oder einfache Beamte landen nicht in den Papierkörben der Büros, sondern werden meist beantwortet. Schweizers Frage an das Theologische Seminar St. Chrischona, "Am Anfang war das Wort, heisst es. Was ist dann ein Vor-Wort?", wird ebenso (übrigens recht interessant) beantwortet, wie der Brief an den Basler Regierungsrat Arnold Schneider, in dem Schweizer schreibt: "ich habe in Künstlerkreisen gehört, Sie seien ein Idiot. Ist das wahr?". Schneiders Antwort ist recht "unkonventionell", wie Schweizer dann in seinem nächsten Brief bemerkt. Schweizers Briefe scheinen für einige ein willkommener Anlass zu sein, aus dem biederen Büro-Alltag auszubrechen. Die Antworten fallen oft ausführlich und nicht minder witzig aus und es sind ab und zu rege Briefwechsel entstanden, die sich über einige Wochen hinziehen. Schweizers Bücher waren stets schnell vergriffen und Nachahmer gibt es viele. Das spricht für die Idee, etwas Nonsens zu verbreiten.
Ein SchweizerbuchZahlen zur Schweiz
Die Schweiz in Zahlen: Das jährlich erscheinende Statistische Jahrbuch liefert interessante Statistiken zur Schweiz.
Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2004Schule der Zukunft diskutieren
Der Sammelband liefert Leitplanken und Grundsätze einer veränderten, zeitgemässen Schule.
Zur Modernisierung der Schule