In einer nicht allzu fernen Zukunft?

Die Hauptpersonen in diesem Roman sind Klone. Wer jetzt aber einen Science-Fiction-Knüller erwartet, liegt falsch. Das Buch handelt eher vom Erwachsenwerden und von der Schicksalsergebenheit der Menschen.

Alles, was wir geben mussten

David Adjaye: Zwischen Architektur und Kunst

David Adjayes Bauten können auf den ersten Blick irritieren, auf den zweiten faszinieren sie aber. Dreizehn seiner Häuser werden hier vorgestellt.

David Adjaye Häuser

Die Ermittlungen eines Autisten

Ein liebenswertes und faszinierendes Porträt einer fragilen Seele, dessen Innenleben so verständlich und vertraut wird, wie man das zuvor nicht für möglich gehalten hätte.

Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

Über Vorurteile

Eines stellt Sir Peter Ustinov gleich zu Beginn klar: Ein Freund von Georg W. Bush und seiner Machtpolitik ist er nicht. "Ich frage mich, wie schläft eigentlich ein Georg W. Bush? Wie schläft ein solcher Mann bei dem Gedanken, dass diese Kinder [Kinder, die bei den Bombardements auf Bagdad umkamen] ohne seine Befehle noch leben würden. Schreckt er auf, quälen ihn Albträume? Oder ist sein christliches Gewissen derart Show, dass er diese Gedanken gar nicht kennt? Ich vermute es." (s. 18f). Auch wenn Ustinov in seinen zahlreichen Geschichten immer wieder zu einem Seitenhieb gegen Bush ausholt, hat er auch Heitereres zu bieten. Heiter ist dabei weniger das Thema, als viel mehr Ustinovs Art darüber zu schreiben. Er stellt nicht den Anspruch, möglichst differenziert die Rolle des Vorurteils in der Gesellschaft zu analysieren. Hierfür existieren bereits an drei europäischen Universitäten Stiftungslehrstühle (Durham, Budapest und Wien), die dank der Initiative von Ustinov geschaffen wurden. In seinem vorliegenden Werk lässt er seinen Gedanken freien Lauf. Den Zwiespalt, den das Thema Vorurteile birgt, bringt Ustinov gleich selber auf den Punkt: "Über kleine Gaunereien und Kavaliersdelikte, die auf das Konto des Vorurteils gehen, amüsiere ich mich. Über die Kapitalverbrechen, die es anrichtet, schreibe ich in einem anderen Ton. Diesen Perspektivenwechsel, der nicht nur einer in meinem Kopf, sondern auch in meinem Gemüt ist, möchte ich von Anfang an markieren: Das grösste Verbrechen des Vorurteils ist Auschwitz." (s. 22). Hierin findet sich auch die Antwort auf die Frage, weshalb Ustinov erstmals auf Deutsch schreibt. So erzählt Ustinov - mit Witz, wo immer angebracht - von Begegnungen mit Prominenten wie Michail Gorbatschow, Charlie Chaplin, Georges Simenon, Indira Gandhi oder Jimmy Carter, macht sich seine Gedanken über des Deutschen Humorlosigkeit, des Japaners Höflichkeit und des Schweizers Langsamkeit und fragt sich, ob Reisen tatsächlich bildet, was Segeln und Religionen gemein haben und wie man ein Kamel durchs Nadelöhr bringt. Dies und anderes greift Ustinov in den gut 100 Anekdoten, Geschichten und Essays auf. Dann und wann flechtet er das eigentliche Thema vielleicht etwas gar gewollt ein, doch das verzeihen wir ihm gerne, denn Langeweile kommt bestimmt nicht auf.

Achtung! Vorurteile

Die Vergangenheit in der Gegenwart

Dass der Engländer Peter Ackroyd in Deutschland vielen ein Unbekannter geblieben ist, läßt sich aus zwei Indizien schließen: einerseits ist mit dem jetzt bei btb erschienenen Band "Das Haus des Magiers" ein Roman in deutscher Erstveröffentlichung erschienen, der im Original schon 1993 auf den Markt kam und anderseits ergab ein Suchlauf bei amazon.de, dass einige der ins Deutsche übertragenen Titel Ackroyds nicht mehr erhältlich sind. Deshalb zunächst einige Worte zum Autor: Peter Ackroyd wurde 1949 geboren und ist der führende Kritiker für Literatur bei der renommierten britischen Times. Seine eigenen zahlreichen Bücher stammen aus den Genres Lyrik, Roman, Biografie und Literaturwissenschaft. Für den Roman "Hawksmoor" erhielt er 1985 mehrere Preise, darunter den "Prix Goncourt". Literarischen Ruhm erntete Ackroyd insbesondere für seine Arbeit als Biograf literarischer Größen wie T. S. Eliot oder Charles Dickens. Auch in seinen Romanen beschäftigt sich Ackroyd gerne mit bekannten historischen Persönlichkeiten. In einem literaturkritischen Werk setzte er sich mit der zeitgenössischen englischen Literatur auseinander und kritisierte darin das konventionelle realistische Erzählen als nicht mehr zeitgemäß. In Konsequenz seiner eigenen Forderung sind in den Romanen Ackroyds die traditionellen Erzählstrukturen aufgehoben, so auch im "Haus des Magiers". Dieser Roman beschäftigt sich mit einer historischen Figur des elisabethanischen Englands, nämlich John Dee, dem Alchemisten und Mathematiker, der von 1527 bis 1608 lebte. Dee, Astrologe der Königin Mary Tudor, wurde als Magier verhaftet, 1555 aber wieder entlassen. Im Roman nun erbt der Historiker Matthew Palmer von seinem Vater ein Haus, von dem Matthew zuvor nicht einmal wusste, dass es im Besitz des Vaters war. Er spürt sofort, mit dem Haus hat es etwas auf sich, es muss eine Geschichte haben und er beginnt dieser nachzuspüren. Bald findet er heraus, es gehörte in früheren Zeiten dem Magier Dr. Dee. Die Zeitebenen und Perspektiven im Roman vermischen sich dann immer mehr. Anfangs wechselt die historische Perspektive des Dr. Dee noch mit der zeitgenössischen des Matthew Palmer, bis beide Protagonisten sich auf einer nicht definierbaren zeitlichen Ebene treffen, denn nichts vergeht wirklich, weil in der Gegenwart auch die Vergangenheit enthalten ist. Doch ist dies nicht nur die Geschichte von Dr. Dee, auch Matthew findet zu seinem Innersten. Versucht man diesen Roman mit Schlagworten zu beschreiben, ist es ein Roman über den Begriff der Zeit, über Menschen mit und ohne Liebesfähigkeit. Es ist aber auch ein Roman über London, nämlich das London des Dr. Dee. Ackroyd ist es gelungen, das Milieu der elisabethanischen Zeit nicht nur im Sprachduktus, sondern auch in der Beschreibung der Straßenszenen wieder auferstehen zu lassen. Besonders gelungen scheint mir aber die elisabethanische Sprachgewalt des John Dee zu sein, die Ackroyd mit einer Leichtigkeit benutzt, als sei sie seine eigene Sprache. Nie erscheint sie gequält oder gekünstelt, sondern wirkt auch im Kontrast zu der modernen Sprache des Matthew Palmer echt.

Das Haus des Magiers

Demokratie: Eine Diagnose

Das Gespräch mit Antonio Polito, Korrespondent der La Republica in London, macht Ralf Dahrendorfs Engagement für politische Fragen deutlich. Sehr differenziert legt er die Krisen der Demokratie als Regierungsform in der heutigen Zeit dar. Das Büchlein, aufgeteilt in zehn Kapitel von Globalisierung über Europa und Amerika bis Ethik, liefert eine umfassende Bestandesaufnahme der Demokratie und ist durch die Form als Gespräch sehr angenehm zu lesen. Dahrendorf setzt sich mit den Fragen auseinander, über die insbesondere die Parlamente dringend debattieren sollten, es aber zu wenig tun: - Wie soll mit der zunehmenden "Abwanderung" der Entscheidungsmacht von den nationalen Demokratien im Zuge der Globalisierung umgegangen werden? - Weshalb ist die Bewegung der Globalisierungsgegner eine legitime und ernstzunehmende Folge der Entwicklung? - Wie wird die Europäische Union demokratischer? - Wo bleibt der europäische "demos"? - Ist die US-Demokratie auch heute noch ein Vorbild? - Ist eine Kontrolle der Medien, die eine wichtige Funktion als Vermittler zwischen Politik und Volk haben, nötig? - Populismus als Rückkehr zu Autoritarismus? - Kann in Mehrheitsentscheiden über ethische Fragen bestimmt werden? Solchen und anderen Fragen geht Dahrendorf ausführlich und überzeugend nach. Er sieht einen der grössten Verluste in der zunehmenden Schwächung der Parlamente und in der damit in Zusammenhang stehenden Tendenz, dass Entscheidungen jenseits aller Kontrollen getroffen werden, während die Bevölkerung desinteressiert und apathisch bleibt. Visionen für die Zukunft kommen leider nur ansatzweise zur Sprache, obwohl Dahrendorf diese zweifelsohne hat. Wünscht man sich von dem Buch einen Überblick über die anstehenden Probleme demokratischer Regierungen, ist man nach der Lektüre sicher befriedigt. Der Titel lautet ja auch "Die Krisen der Demokratie" und lässt daher nicht zuviel erwarten.

Die Krisen der Demokratie

Für den Hobbyfotografen

John Hedgecoe gibt mit seinem Buch dem Hobbyfotografen ein Fülle von Ratschlägen und Tipps, wie Farbfotos besser gelingen. Er beginnt mit grundlegenden Überlegungen zum Umgang mit Farbe und schliesst mit Ratschlägen zur Fotoausrüstung. Die inhaltliche Aufteilung sieht folgendermassen aus: - Was ist Farbe? - Mit Farbe arbeiten - Bildaufbau - Natürliche Lichtstimmungen - Die Arbeit mit Kunstlicht - Motivbeleuchtung - Materialien und Techniken - Ausrüstung und Dunkelkammer Alle Aussagen und Möglichkeiten sind mit guten Beispielfotos illustriert. Hedgecoe bezieht sich stark auf die Praxis, indem er auf konkrete Situationen eingeht, zum Beispiel das Fotografieren bei Nebel und Dunst, Schnee und Kälte, Gegenlicht, Hitze, am frühen Morgen, etc. Für diese Themen ist jeweils mindestens eine Doppelseite reserviert, auf der er mit einem kurzen Einleitungstext sagt, was für Möglichkeiten aber auch Probleme in der jeweiligen Situation stecken, und welche Methoden oder Techniken verwendet werden könnten. Dies erläutert er jeweils mit einigen Beispielen. Nach demselben Muster geht er auf die Porträtfotografie, das Fotografieren von Stilleben, Architektur, Tieren, etc. ein. Hedgecoe zeigt, was es bei der Farbfotografie zu bedenken gibt, welche Fragen vor dem Drücken des Auflösers beantwortet werden sollten, und wie gewisse Probleme, die jedem sicher schon begegnet sind, gelöst werden könnten. Ein "kompletter Schritt-für-Schritt Kurs für den ambitionierten Fotoamateur", wie es auf dem Umschlag heisst, ist allerdings etwas viel versprochen. Das Buch regt zum experimentieren an, weil es die vielfältigen Möglichkeiten der Farbfotografie aufzeigt. Besonders erwähnenswert ist das kurze Schlusskapitel "Fehlersuche und -korrektur", in dem er typische Unschönheiten von Farbfotos zeigt und die möglichen Ursachen und Korrekturen erläutert.

Die Kunst der Farbfotografie

Nervige Figuren

Colin lebt in einer kleineren englischen Stadt, arbeitet bei der Stadtverwaltung und besucht fast täglich seine Mutter. Die zeigt ihre Freude, indem sie immerzu stichelt und Gemeinheiten von sich gibt. Colins Zwillingsschwester Tilly hat sie so schon auf Dauer vertrieben und Tilly hat den Kontakt zur Mutter abgebrochen. Colin aber ist aus anderem Holz geschnitzt, er ist zu schüchtern seine Meinung zu vertreten. Dieser neue Roman Anne Fines, bei Diogenes erschienen, könnte witzig sein und doch fiel es mir schwer, bei der Lektüre auch nur zu lächeln. Warum? Colin, seine Mutter, die Schwester Tilly -, alle Hauptprotagonisten haben das Zeug, einen zum Lachen zu bringen: Colin ist ein unglaublicher Chaot, die Kommentare der Mutter über Zeitungsartikel oder ihre Mitmenschen entlarven sie selbst und Tilly ist in ihrer selbstgerechten Art auch nicht viel besser als die Mutter. Sie läßt Menschen, die ihr eben noch etwas bedeuteten, fallen wie eine heiße Kartoffel. Warum also will sich das Lachen nicht einstellen? Es wird wohl daran liegen, dass keiner der Charaktere den Leser erobern kann, es gibt keinen Roman"helden", weder im positiven noch im negativen Sinn. Colin lernen wir am besten kennen, da er als Hauptfigur auch sein Innenleben präsentiert, aber sympathisch wird Colin nicht. Seine Unkonzentriertheit und seine Schüchternheit nerven bald, denn Colins Persönlichkeit weist einen Bruch auf. In seinem Beruf steht er seinen Mann, schlichtet Streit, mahnt Menschen ab, erteilt Anweisungen. Er traut sich etwas, ist aber kaum in der Lage, dies auf sein Privatleben zu übertragen. Der Roman entwickelt keine Sympathieträger, aber auch niemanden, der als "bad guy" faszinieren könnte. Die Figuren sind einfach nur anstrengend, sie sind manchmal schwer zu ertragen und - ihr größtes Manko - sie überzeugen dabei nicht. Anne Fine hat mit ihrem Personal, der deutsche Titel trifft hier unfreiwillig ins Schwarze, zuviel des Guten getan. Diesen Eindruck ändert auch nicht das Thema des Romans, der doch satirisch des Menschen Problem mit dem Altern und dem Umgang mit alten Menschen behandeln will. Dies ist schade, denn dieses Thema ist es wert, dass man sich seiner annimmt und mit Witz und Charme würde sich man ihm auch am angemessensten nähern. Anne Fine ist ja eine erfahrene und erfolgreiche Autorin, insbesondere wurde sie mit Büchern für Jugendliche bekannt. Und in diesem Zusammenhang fällt einem doch noch eine Figur ein, die in diesem 315 Seiten Roman sympathisch und treffend geschildert wird: es ist die 3-jährige Tammy, von Colin wie ein eigenes Kind geliebt. Vielleicht ist Fines wirkliches Genre ja doch die Literatur für die kleinen Menschen.

Zuviel des Guten

Geschichten, die das Leben schreibt

"Erzähl diese Geschichte", bittet die krebskranke, im Sterben liegende Eileen ihren Exmann, den Schriftsteller Campbell Armstrong. Es ist die Erzählung, wie Eileens Tochter Barbara nach 42 Jahren ihre Mutter fand. Die Tragik der im Grunde glücklichen Geschichte liegt in der Tatsache, dass nicht nur Eileen schwer an Krebs erkrankt ist, sondern auch die Tochter. Beide wissen, als sie endlich aufeinander treffen, es bleibt ihnen nicht viel Zeit. Eileen war siebzehn, als sie Mitte der 50er Jahre im schottischen Glasgow schwanger wird. Die Eltern sind gläubige Juden, die sich um ihre Tochter sorgen. Sie wollen ihr das Schicksal einer alleinerziehenden, gesellschaftlich geächteten Teenagermutter ersparen und verlangen, Eileen soll das Baby nach der Geburt zur Adoption freigeben. Das junge Mädchen hat keine Wahl. Die Familie zieht für die Zeit der Schwangerschaft an einen anderen Ort, wo man sie nicht kennt. Eileen bringt eine gesunde Tochter zur Welt, die sie Barbara nennt. Einige Tage darauf muss sie sich von dem Kind trennen. Jahre später heiratet Eileen den angehenden Schriftsteller und Lektor Campbell Armstrong, im Laufe der Zeit bekommt das Paar drei Söhne. Schon früh zeichnet sich ab, Campbell hat ein Problem, welches seine persönliche Lebenssituation erheblich beeinflusst und belastet: der Alkohol. Campbell zieht mit der Familie in die USA, unterrichtet an kleinen Universitäten, glaubt durch die Ortswechsel den Alkohol hinter sich lassen zu können, was natürlich ein Trugschluss ist. Nach Jahren wird die Ehe geschieden, Campbell heiratet ein zweites Mal, zieht nach Irland. Eileen bleibt in den USA und baut sich ein eigenes Leben mit erfolgreicher Berufstätigkeit auf. Es trifft sie und die Familie wie ein Schlag als die Diagnose Lungenkrebs kommt, der als inoperabel, weil schon fortgeschritten und metastasierend, eingestuft wird. Es bleibt lediglich so würdevoll wie möglich dem Tod entgegenzusehen. In England lebt Barbara. Schon viele Jahre versucht sie ihre leibliche Mutter ausfindig zu machen, bislang erfolglos. Die letzte Chance ist die Adoptionsstelle von Schottland. Barbara hat Angst. Auch sie wurde mit der Diagnose Krebs, der metastasiert ist und verschiedene Organe befallen hat, konfrontiert. "Ich sehe dem Tod ins Auge. Ich muß meine Mutter sofort finden.", schreibt sie auf. Und tatsächlich, sie erhält einen Namen in Schottland, ihre Mutter stammte von hier. Jetzt hat sie einen Anhaltspunkt, der ihre Recherchen vorantreibt. Sie macht Eileens Bruder Sidney ausfindig, erhält von ihm die Auskunft, die Mutter lebt todkrank in den USA. Er hält sie hin, verständigt die Schwester nicht sofort und leitet Barbaras Brief an die Mutter nicht weiter. Nach einigen Wochen reißt Barbara der Geduldsfaden, die Angst zu spät zu sein, läßt ihr keine Ruhe. Nun übermittelt Sidney den Brief endlich und Barbara erhält einen Anruf, eine Stimme sagt: "Hier ist deine Mutter." Campbell Armstrong hielt sein Versprechen, das er Eileen gab. Er zeichnete mit dem Buch "Ich hoffe, dein Leben war schön" die Geschichte von der Suche und dem Zusammentreffen von Mutter und Tochter auf. Es ist ein bewegendes Zeugnis geworden, niedergeschrieben in mitreißendem und sehr persönlichem Stil. Denn Armstrong ist ehrlich genug, auch seinen Teil an Eileens Leben miteinzubringen. Das Buch ist nicht nur der Bericht über die Suche und das Zusammentreffen von Mutter und Tochter, es ist auch eine Beichte des Kriminalschriftstellers Campbell Armstrong. Offen und ehrlich rechnet er mit sich selbst ab, betreibt vielleicht auch eine Art Exorzismus mit der Hoffnung dem Suchtteufel keine Gelegenheit mehr zu geben, die Macht über ihn zu ergreifen. Und nicht zuletzt ist der Bericht auch eine letzte Ehrerweisung an eine bemerkenswerte und großherzige Frau, Eileen Black.

Ich hoffe, dein Leben war schön