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rezensionen.ch

Deutschland

Comic sprengt Unterhaltungsgrenzen

Dem Amerikaner Jason Lutes gelingt es in seinem zweiten Berlin-Band, die Faszination des Untergangs der ersten deutschen Republik in all seinen Facetten darzustellen. Dabei kratzt er nicht nur an der historischen Oberfläche, sondern erforscht die Untiefen einer Gesellschaft am Abgrund.

Berlin

Der lange Weg nach Westen

Kaum ein Autor trifft den Ton des ost-west-deutschen Dialogs besser als Ingo Schulze. In seinem neuen Roman rückt er die Flucht aus der DDR in die Nähe einer Vertreibung aus dem Paradies und macht dabei deutlich, wie es heute um die deutsch-deutschen Verhältnisse steht.

Adam und Evelyn

Krieg aus der Retorte

Welche Existenz folgt dem Menschen und wie muss man sich \'Sein\' nach der menschlichen Zivilisation vorstellen. Mit seinem neuen Roman „Die Abschaffung der Arten“ schreckt der ehemalige FAZ-Feuilletonredakteur Dietmar Dath den faszinierten Leser mit seiner düsteren Zukunftsmusik.

Die Abschaffung der Arten

Deutsche Flüsse

Ein schön bebildertes Werk über wichtige deutsche Flüsse. Uwe A. Oster weiss Interessantes über deren Geschichte, Bedeutung und \"Charaktereigenschaften\" zu berichten.

Flüsse in Deutschland

Kriminalroman als Predigt

Achim Kuhn meint, ein Kriminalroman habe meist einen hohen theologischen Gehalt und sei daher eine besonders wirkungsvolle Form der Predigt. Weder moralisierend noch lehrerhaft setzt er seine Idee um. Herausgekommen ist ein packender Krimi.

Seniorentrost

Mythos Barbarossa

Kaul legt eine Analyse der faszinierenden Geschichte des Mythos\' von Friedrich Barbarossa im Kyffhäuser vor. Sie gibt damit auch einen Einblick in die Mittelalterrezeption des 19. Jahrhunderts und die Geisteshaltung eines großen Teils des deutschen Volkes jener Zeit.

Friedrich Barbarossa im Kyffhäuser

"Erst abwracken, dann vögeln"

Die Welt der Politiker hat nicht mehr viel mit der ihrer Wähler gemein. Spiegel-Autor Dirk Kurbjuweit zeigt in seinem neuen Roman, in welchem Universum sich unsere Regierenden bewegen und erzählt ganz nebenbei von der Scheinheiligkeit des politischen Lebens.

Nicht die ganze Wahrheit

Überleben in Köln

Günter Ruchs Roman ist insofern gelungen, als dass man sich ein Bild vom Leben in der mittelalterlichen Großstadt Köln machen kann. Insbesondere für Kölner oder Kölnkenner dürfte das Werk daher interessant sein. Die Protagonisten des Romans erscheinen hingegen wenig glaubwürdig.

Der Krüppelmacher

Ideologien und ihr Scheitern

Ideologien und ihr Scheitern. Mit diesem Thema setzt sich Bernhard Schlink auseinander, indem er die Geschichte des RAF-Mitglieds Jörg erzählt. Ein beeindruckendes Werk.

Das Wochenende

Oskar Maria Graf

Der Schriftsteller Oskar Maria Graf ging sträflicherweise über längere Zeit vergessen. Mit dem vorliegenden autobiografischen Werk wird dem erfreulicherweise entgegengehalten.

Wir sind Gefangene

Bukowskis letzte Worte

Eine sorgfältig zusammengestellte Sammlung bisher auf Deutsch unveröffentlichter Gedichte Charles Bukowskis. Zum Buch besorgt man sich am besten gleich ein Sixpack Bier.

Letzte Meldungen

Die Rückkehr des Joschka F.

Mit Liebe zum Detail und Offenheit hat Joschka Fischer seine Erinnerungen niedergeschrieben. Er gewährt damit interessante Einblicke in die nationalen und internationalen Ereignisse der rot-grünen Regierungszeit.

Die rot-grünen Jahre