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rezensionen.ch

Krieg

Ein Roman mit Eigenleben

Fantasievoll und einfallsreich erzählt der mexikanische Autor Salvador Plascencia einen Roman von Liebe und Finsternis und wandelt dabei zwischen den realen und fiktiven Welten.

Menschen aus Papier

Amerikas schreibendes Gewissen

Nichts ist so wahrscheinlich, wie der Untergang. Ob im Iran, in Kolumbien, auf dem südchinesischen Meer oder mitten in Amerika. Der Jung-Autor Nam Le erzählt eindringlich und schonungslos von den Schattenseiten des Daseins und zwingt uns, der Brutalität des Lebens ins Gesicht zu schauen.

Im Boot

Schnipseljagd in Hamastan

Die palästinensiche Gesellschaft steht in einem permanenten Krieg mit sich selbst. Das ungeschriebene Gesetz dabei lautet, dass keine Untat für sich allein existiert. Dies muss auch Omar Jussuf in seinem zweiten Fall feststellen, in dem er sich durch den Filz der palästinensischen Schattenwelt kämpfen muss.

Ein Grab in Gaza

Alésia und die Schlacht im Teutoburger Wald

Franzosen und Deutsche haben den Mythos ihrer nationalen Ursprünge auf einen Krieg mit Rom gegründet: insbesondere die Schlachten von Alésia und im Teutoburger Wald spielten eine wichtige Rolle bei der Identitätssuche. Dieser Band befasst sich mit einem systematischen Vergleich der beiden nationalen Stätten, mit ihrer Geschichte und ihrer Bedeutung.

Alésia et la bataille du Teutoburg

Jenseits aller Unschuld

Wie viel Verantwortung trägt der Einzelne, wenn alle Menschlichkeit verloren geht? Der Dramatiker Lukas Bärfuss rechnet in seinem Romandebüt "Hundert Tage" mit der Schweizer Entwicklungshilfe ab und hält dem wohlhabenden Westen den Spiegel vor.

Hundert Tage

Nicaragua im Krieg

Susan Meiselas Werk ist eine Neuauflage ihres gleichnamigen Buchs aus dem Jahre 1981. Ihre Kriegsfotografien strahlen etwas sehr Lebendiges, Unmittelbares aus.

Nicaragua

Vom Kriegstreiber zum Friedensfürsten

Die Weltkriege haben dem Europa des 20. Jahrhunderts ihren Stempel aufgedrückt. Verwunderlich, dass ein Kontinent nach solch massiven Gewaltausbrüchen in einen derart stabilen Frieden übergegangen ist, wie wir ihn derzeit erleben. Der amerikanische Historiker Jim Sheehan fragt nach dem Wie und Warum.

Kontinent der Gewalt

Die dunkle Seite der Macht

Vom Fortbildungsstützpunkt zu einem der erfolgreichsten Söldnerunternehmen weltweit, das ist die Geschichte von "Blackwater". Der amerikanische Journalist Jeremy Scahill macht in seinem gleichnamigen Buch deutlich, welch fatale Wirkung Globalisierung und Liberalisierung zeitigen, wenn sie auf den staatlichen Hoheitsbereich der Sicherheit ausgeweitet werden.

Blackwater

Fragiler Frieden

Die Zahl internationaler Friedensmissionen ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Allerdings lässt sich feststellen, dass es dabei viele Rückschläge und Fehlentwicklungen gegeben hat. Roland Paris ist den Ursachen dieser Probleme auf den Grund gegangen.

Wenn die Waffen schweigen

Sebastião Salgado: Mein Afrika

Salgado hat sich mit seinem Fotoband nicht nur Freunde gemacht. Es erhebt sich Kritik, der Fotograf würde ein falsches, antiquiertes Afrika-Bild vermitteln. Muss ein Fotograf ein "richtiges" Bild vermitteln, darf man sich allerdings fragen.

Africa

Eine europäische Katastrophe

Igor Štiks Roman ist ein Balanceakt zwischen Holocaust und Balkankrieg, Geschichte und Gegenwart, Betroffenheit und Objektivität. Eine abwechslungsreiche und poetische Identitätssuche, die die unglaubliche Geschichte einer Familie erzählt.

Die Archive der Nacht

Eine seltsam ferne Zeit

Gaddis legt einen sehr lesenswerten Überblick über die Geschichte des Kalten Krieges vor. Nicht zuletzt geht er auch der Frage nach, weshalb der Kalte Krieg nie in einem offenen, gewaltsamen Konflikt mündete.

Der Kalte Krieg

Wir treffen uns nach dem Krieg

Die ersten zwei Comic-Bände der Berlin-Triologie von Mark van Oppen (Marvano). Es wird die historisch verankerte Geschichte von britischen Kriegspiloten während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Berlin erzählt.

Berlin

Geordneter Sturmlauf oder schnell weg

Ein interessantes Werk, das das Thema "Krieg im Mittelalter" von verschiedenen Seiten beleuchtet und die technologischen Veränderungen in Zusammenhang mit kulturellen und politischen Entwicklungen in Mittel- und Westeuropa stellt.

Krieg im Mittelalter