Metastudie zur qualitativen Unterrichtsforschung
Dieser Band versammelt einzelne kleine Metastudien zu spezifischen Themen der nicht-standardisierten Unterrichtsforschung. Entsprechend der Ausrichtung sozialwissenschaftlicher Forschung der letzten Jahre kreist viel um die Verwendung von Sprache, auch weil die qualitative Unterrichtsforschung "lange hauptsächlich sprachtheoretisch fundiert war" (S. 319). Die einzelnen Beiträge fassen beispielsweise zusammen, wie und mit welchen Ergebnissen Unterrichtsanfänge oder Leistungsbewertung erforscht worden sind. Auch hier verwechselt man das Genus mit dem Sexus und bläht die Texte mit "Schülerinnen und Schülern" und "Praktikerinnen und Praktikern" etc. auf, doch scheut man offenbar (noch), seine Ideologie folgerichtig zu Ende zu denken und auch Komposita "geschlechtergerecht" zu verhunzen.
Die Entzauberung des Postkolonialismus
Brodkorb erklärt die einförmige Vorstellung der grundsätzlich rassistischen, räuberischen Weißen zu einem Mythos der Postmoderne und wirbt für eine differenzierte Kolonialgeschichtsschreibung.
Postkoloniale MythenDas Meer – eine Liebe fürs Leben
Auszüge aus Romanen und Erzählungen, manchmal schlichte Impressionen, die Thomas Mann mit dem Meer verknüpft.
Mit Thomas Mann am MeerEin gutes Werk für jeden Tag
Der Literaturkritiker Rainer Moritz stellt lauter empfehlenswerte Bücher vor.
Das Jahr in BüchernSpätes Glück für Tom Ripley
Im letzten Roman von Patricia Highsmiths berühmter Reihe findet der Titelheld zuerst zu einer Art Läuterung und dann zu einem späten Glück.
Ripley Under WaterZähflüssiges Orange
Der vielstimmig erzählende Roman umkreist Arzu, eine eigenwillige, unabhängige Frau und ihre unklare Beziehung zu Kenan. Die beiden bedeuten einander viel, kommen aber doch nie zusammen.
Turuncunun Kıvamı