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Andreas G. Weyert: Hacking mit Kali Viele Screenshots, wenig Inhalt, unklare Zielgruppe

27. September 2014
von Florian Englert

Ziemlich unausgewogen ist dieses Buch, das ins Hacking mit dem Linux-Betriebssystem Kali einführen soll.

Nahezu siebzig Seiten handelt es von der Kali-Installation auf verschiedene Art und Weise. Anschließend werden 150 Seiten "Handverlesene Tools" vorgestellt, allerdings sehr allgemein und kurz: Einem kurzen Absatz zur Erläuterung, was das jeweilige Programm ist und kann, folgen seitenlange Screenshots der Hilfe, die aus dem Programm heraus abgerufen werden kann.

Interessant sind letztlich nur die letzten 50 Seiten, die den Einsatz einiger der vorher angesprochenen Tools zeigen. Der Autor warnt jedoch: Wer sich nicht auskennt und dem damit z. B. der Unterschied zwischen TCP/IP und UDP "nicht recht geläufig" (S. 253) ist, der braucht hier gar nicht weiterlesen. Wer das andererseits jedoch drauf hat und das nötige Maß an Wissen aus dem IT-Bereich mitbringt, braucht auch keine dutzende Seiten lange Anleitung, wie man Kali startet oder installiert. Und auch keine ellenlangen Kopien aus Hilfetexten, die man auch ohne dieses Buch in den Programmen zur Verfügung hat.

Angesichts dieser eklatanten inhaltlichen Mängel erscheint auch der Preis von 35-36 Euro für das in schwarzweiß gehaltene Taschenbuch überzogen.

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Buchcover von Hacking mit Kali
Andreas G. Weyert
Hacking mit Kali
319 Seiten, broschiert
ISBN 978-3645603416
Franzis 2014
IT