Traditionelle ungarische Küche
Reich bebildert und schön gestaltet ist dieses Buch über die traditionelle ungarische Küche. Die, wie mir eine Ungarin versicherte, authentischen Rezepte (was wohl auch daran liegt, dass es eine Übersetzung aus dem Ungarischen ist) sind nach Regionen gegliedert und meist nicht allzu schwierig. Darum herum gibt es viele Informationen, von der Geschichte und Verarbeitung der Paprika über ungarische Biersorten und -herstellung bis zum Balatoner Zander. Auch wenn es manchmal etwas dick aufgetragen erscheint, was "die Ungarn" kochen und essen, macht es doch Spaß, im Buch zu blättern, zu lesen und sich Anregungen für das eigene Mahl zu holen. Die siebenbürgisch-ungarische Küche kommt mit zwei Seiten zum Baumstriezel ("kürtőskalacs" ist hier falsch als Baumkuchen übersetzt) leider etwas zu kurz. Alle Gerichte sind auch mit ihrem ungarischen Namen angegeben, sodass das Ungarisch lernen etwas leichter fällt. Ein schönes und zudem preiswertes Buch, das Lust auf die Zubereitung der ungarischen Speisen macht.
Das Meer – eine Liebe fürs Leben
Auszüge aus Romanen und Erzählungen, manchmal schlichte Impressionen, die Thomas Mann mit dem Meer verknüpft.
Mit Thomas Mann am MeerEin gutes Werk für jeden Tag
Der Literaturkritiker Rainer Moritz stellt lauter empfehlenswerte Bücher vor.
Das Jahr in BüchernSpätes Glück für Tom Ripley
Im letzten Roman von Patricia Highsmiths berühmter Reihe findet der Titelheld zuerst zu einer Art Läuterung und dann zu einem späten Glück.
Ripley Under WaterZähflüssiges Orange
Der vielstimmig erzählende Roman umkreist Arzu, eine eigenwillige, unabhängige Frau und ihre unklare Beziehung zu Kenan. Die beiden bedeuten einander viel, kommen aber doch nie zusammen.
Turuncunun KıvamıMiteinander reden, miteinander leben
Michael Beleites ermutigt in seinem herausfordernden Buch zu einer Revitalisierung des Landlebens, zu einem „lebensgemäßen Umgang mit der Erde“ sowie zur „Stabilisierung bzw. Wiederherstellung menschenwürdiger Lebensbedingungen“.
Dorf-Ethos