Germanistische Spezialthemen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
Das Buch ist ein germanistischer Sammelband, der aus Beiträgen über die deutschsprachige Gegenwartsliteratur besteht. Darüber hinaus beschäftigt sich ein Aufsatz mit dem "Postwendefilm". Die Herausgeber setzen dem Band eine Bestimmung, was denn Gegenwartsliteratur überhaupt ist, voran bzw. versuchen das zumindest. Hierbei geht es auch um die Kritik an der Gegenwartsliteratur, die als Literatur gegenüber früheren Zeiten und Literaturepochen an Bedeutung verloren hat. Schriftsteller sind keine solchen "Instanzen" mehr wie sie es in Jahrzehnten vor 1990 noch waren. Das liegt allerdings auch an ihnen selbst, denn was haben die bekannten Autoren eigentlich zu erzählen? Mischen sie sich noch in gesellschaftliche Debatten ein oder geht es ihnen eher um Wettbewerbspreise, Stipendien und Buchverkäufe? Doch darum geht es in diesem Band leider kaum. Stattdessen: germanistische Spezialthemen wie "Zur Rolle der historischen Avantgarden im poetischen Experimentieren nach 1989" oder "Wolfgang Hilbigs »Das Provisorium« und Thomas Hettches »Nox«. Zu östlichen und westlichen Denkfiguren in der Nachwendeliteratur".
Spätes Glück für Tom Ripley
Im letzten Roman von Patricia Highsmiths berühmter Reihe findet der Titelheld zuerst zu einer Art Läuterung und dann zu einem späten Glück.
Ripley Under WaterZähflüssiges Orange
Der vielstimmig erzählende Roman umkreist Arzu, eine eigenwillige, unabhängige Frau und ihre unklare Beziehung zu Kenan. Die beiden bedeuten einander viel, kommen aber doch nie zusammen.
Turuncunun KıvamıMiteinander reden, miteinander leben
Michael Beleites ermutigt in seinem herausfordernden Buch zu einer Revitalisierung des Landlebens, zu einem „lebensgemäßen Umgang mit der Erde“ sowie zur „Stabilisierung bzw. Wiederherstellung menschenwürdiger Lebensbedingungen“.
Dorf-EthosWas wir nicht sehen
Ein junger Buchhalter bricht aus seiner Routine aus, verlässt Heim, Frau und Kind und streunt ziellos durch die Großstadt. Am Ende des Tages schließt er sich einer Gruppe Obdachloser an und merkt in den Gesprächen mit diesen Leuten, wie seine bisherige Welt aus den Fugen gerät.
Der Gott der anderen„Überlebensnotwendige“ Fragen nach dem Sinn der Welt
Philosophie „als Vergnügen, die Welt zu verstehen und dem Verstehen gemäß zu handeln“. Der Schlüssel dazu liegt nach Steinvorth in autotelen Handlungen und Erlebnissen.
Was Philosophie war, ist und sein kann