Ilona Daiker, Barbara Kirschbaum: Die Heilkunst der Chinesen

Die Traditionelle Chinesische Medizin TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin hat inzwischen einen festen Platz im hiesigen Gesundheitssystem eingenommen. Sie wird zwar auch heute noch von einigen Schulmedizinern belächelt und läuft unter dem Label "Alternative Medizin", Behandlungserfolge sind aber nicht wegzureden. Wie sonst hätte sich die Traditionelle Chinesische Medizin mit ihrer über 2000 Jahre alten Geschichte bis heute in China behaupten können. Das lässt sich nicht allein durch Pflege der Kultur und Tradition erklären. Selbstverständlich hat die westliche Medizin auch in China Einzug gehalten. So sprechen sich die meisten chinesischen Ärzte für eine Kombination von westlicher und chinesischer Medizin aus. Viele Chinesen suchen aber bei Gesund-heitsproblemen nach wie vor zuerst ein Hospital für Traditionelle Chinesische Medizin auf.

Das vorliegende Werk von Ilona Daiker und Barabara Kirschbaum ist bereits in mehreren Auflagen erschienen. Es richtet sich an den interessierten Laien. Geschichte, Grundbegriffe des chinesischen Denkens, Diagnostik und Therapieverfahren werden vorgestellt. Qigong, Yin und Yang oder Akupunktur sind für uns zwar geläufige Begriffe, was sie genau bedeuten, ist aber nicht immer klar. Daiker und Kirschbaum geben hier Aufschluss und erklären in klarer Sprache und mit vielen Beispielen aus der Praxis die Bereiche der chinesischen Medizin.

Der Leser kann durchaus Informationen herausnehmen, die im Alltag umgesetzt werden können, so zum Beispiel zur Ernährung. Des Weiteren wurde von den Autorinnen besonders Wert darauf gelegt, dem Leser Kriterien an die Hand zu geben, die ihm bei der Suche nach einem kompetenten Praktiker helfen und sie liefern gleichzeitig nützliche Adressen (leider nur) in Deutschland von Gesellschaften und Berufsverbänden, TCM-Kliniken und Anbietern von Qigong- und Taijiquan-Kursen.

Die Heilkunst der Chinesen
Die Heilkunst der Chinesen
350 Seiten, broschiert
Rowohlt 2002
EAN 978-3499602757

Kafkas Schlaflosigkeit als Bedingung seiner literarischen Arbeit

"Kafka träumt" zeigt, wie wichtig Träume für das literarische Schaffen des Schriftstellers waren.

Kafka träumt

Wege zu Caspar David Friedrich

Rathgeb begibt sich in einer behutsamen Annäherung auf Spurensuche, um den Lesern zu einem besseren Verständnis des Künstlers zu verhelfen.

Maler Friedrich

Leibfreundlichkeit

Ein Zeugnis für die christliche Anthropologie und ein sanftmütiges Plädoyer für Leibfreundlichkeit.

Theologie des Leibes in einer Stunde

Sich vergessen

Das kleine Büchlein mit einer sommerlichen Lyrik-Sammlung versammelt die Elite der deutschen Lyrik.

Sommergedichte

Liebesbeziehungen heute

West analysiert eine Vielzahl von Problemen, die mit der sog. sexuellen Revolution verbunden sind und empfiehlt eine Neubesinnung auf Ehe, Familie und das christliche Menschenbild.

Von der Finsternis des Leibes

Im Garten verweilen

Im Zentrum dieser kleinen, gelungenen Anthologie steht das Thema "Garten".

Der Garten der Poesie