EU-Agrarpolitik und die Entwicklungsländer
Wenn es um die Agrarpolitik der EU geht, stehen meist die Subventionen an die Landwirte im Mittelpunkt, machen sie doch den größten Posten bei den immensen Ausgaben aus. Hier geht es um einen Aspekt, der globaler Natur ist und meist nicht im Fokus steht: die Effekte der "Gemeinsamen Agrarpolitik" auf die Entwicklungsländer.
Das Buch von Schwarz klärt vorab die Struktur und die Ausrichtung der Agrarpolitik, um anschließend den internationalen Agrarhandel und die Hilfen und Hilfsprogramme der EU gegenüber den Entwicklungsländern näher zu betrachten. Dabei kommt auch zur Sprache, wie hochsubventionierte Agrarprodukte (z. B. Rindfleisch) zu Dumpingpreisen in bspw. afrikanische Länder exportiert werden, einheimische Preise für Rindfleisch unterboten und so lokale Märkte unterhöhlt bis zerstört werden. Solches Vorgehen läuft oft unter dem Etikett Entwicklungshilfe, wie Schwarz zeigt.
Obwohl das Buch schon mehr als 10 Jahre alt ist und sich inzwischen mit der Osterweiterung und Reformen der Agrarpolitik einiges in Sachen EU-Politik getan hat, bleiben viele der Erkenntnisse aktuell, denn die Situation hat sich nicht grundsätzlich geändert.
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