Arbeitssuche und Bewerbung in Grossbritannien, Frankreich, Italien und Spanien
Den Wunsch, vorübergehend oder auf Dauer im Ausland zu arbeiten, hegen viele, doch wohl nur wenige verwirklichen ihn. Dabei sind die Hürden innerhalb von Europa - zumindest auf der gesetzlichen Ebene - nicht hoch. Die Personenfreizügigkeit soll die Gleichbehandlung von In- und Ausländern sicherstellen. Wenigstens in der Theorie kämpfen In- und Ausländer also mit gleich langen Spiessen um einen Job. In der Praxis sieht es freilich anders aus: Ausländer haben den entscheidenden Nachteil, dass sie die länderspezifischen Gepflogenheiten bei Bewerbungen nicht so gut kennen. Hinzu kommt, dass sie die Landessprache in der Regel weniger gut beherrschen. Hier setzt das vorliegende Handbuch an.
Die Autoren haben in Zusammenarbeit mit Fachleuten wichtige Informationen für Grossbritannien, Frankreich, Italien und Spanien zusammengestellt. Die 60 bis 70 Seiten, die jedem Land gewidmet sind, wurden unterteilt in:
- Tipps zur Arbeitssuche
- Formulierungshilfen
- Bewerbungspraktiken
- Schlüsselwörter zum Bildungswesen
- Administratives
- Nützliche Adressen
Im Kapitel Arbeitssuche findet man Tipps für die Recherche zur Arbeitsmarksituation, Hinweise für die Arbeitssuche vor Ort und von Deutschland aus sowie zahlreiche Hinweise, wo Stellen ausgeschrieben werden (online und Printmedien).
Die Formulierungshilfen enthalten Bausteine für die schriftliche Bewerbung, Fragen, die vom Arbeitgeber gestellt werden können und Fragen, die von Gesetzes wegen nicht gestellt werden dürfen sowie Fragen, die man als Bewerber stellen könnte.
Zentral ist das Kapitel Bewerbungspraktiken. Hier erfährt man, wie der Lebenslauf gestaltet werden sollte und welche Bestandteile er enthalten muss. Ein paar Musterlebensläufe dienen als Beispiele. In gleicher Form wird auf den Begleitbrief eingegangen. Anschliessend werden die typischen Formen und Merkmale eines Vorstellungsgesprächs erklärt.
Im Bereich Schlüsselwörter zum Bildungswesen werden die Ausbildungsgänge, Schulbezeichnungen und Abschlüsse, die von Land zu Land variieren, aufgeführt.
Im Kapitel Administratives kommen rechtliche Fragen zur Sprache: Aufenthaltsrecht, Arbeitsrecht, Sozialversicherung und Steuern.
Abschliessend findet man nützliche Adressen in Deutschland und dem jeweiligen Land.
Dem Länder-Teil geht ein Bereich mit allgemeinen Informationen voran, wo insbesondere Adressen und Quellen im Internet angegeben sind. EU-Bildungsprogramme und Austausch- und Praktikantenprogramme sind aufgelistet.
Das Handbuch ist klar strukturiert und enthält sehr viele Tipps sowie Informationen, die unumgänglich sind, wenn man sich in einem anderen Land bewerben will. So gewinnt man an Sicherheit und kann sein Vorhaben systematischer und selbstbewusster anpacken. Ein Nachteil für Schweizer und Österreicher ist, dass das Buch auf Deutschland zugeschnitten ist. Einige Adressen, die im eigenen Land weiterhelfen, müssen daher selbständig recherchiert werden. Insgesamt ist das Werk aber sehr empfehlenswert.
Verhängnisvolles Schweigen
Nach dem Tod des Vaters geraten Witwe und Tochter in Not. Als die Mutter bei einer reichen alten Dame und deren geschiedenem Sohn eine Anstellung als Haushaltshilfe annimmt, wird dies dem zwölfjährigen Mädchen zum Verhängnis …
PeriWiderborstige Heiden, hartnäckige Sänger
Eine Geschichte der baltischen Länder informiert über das Schicksal dreier kleiner Staaten am Rande Europas.
Geschichte der baltischen LänderRevolution als Actionfilm
Ein actionreiches Revolutionsepos im Milieu der Linksradikalen heimst sechs Oscars bei den diesjährigen Prämierungen ein.
One Battle After AnotherEin fulminanter Aufschlag für die Meinungsfreiheit
Fundiert und zielgenau, scharfsinnig und dabei im besten Sinne aufklärerisch unterzieht die Politikjournalistin Julia Ruhs bestimmende Trends in der Medienlandschaft einer gründlichen Analyse.
Links-grüne MeinungsmachtEine intellektuelle Ruine, von einem Luderleben zerstört
Thomas Mann betrachtete den Zauberberg als sein Hauptwerk. Den Nobelpreis brachte es ihm nicht ein, nur den Groll eines Nobelpreisträgers.
Der ZauberbergDie Entzauberung des Postkolonialismus
Brodkorb erklärt die einförmige Vorstellung der grundsätzlich rassistischen, räuberischen Weißen zu einem Mythos der Postmoderne und wirbt für eine differenzierte Kolonialgeschichtsschreibung.
Postkoloniale Mythen