Porträt einer Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung
Got a sweet black angel
Got a pin up girl
Got a sweet black angel
Up upon my wall
Well, she ain't no singer
And she ain't no star
But she sure talk good
And she move so fast
But the gal in danger
Yeah, de gal in chains
But she keep on pushin'
Would ya take her place?
Selbst die Ober-Machos der Rolling Stones widmeten Angela Davis einen Song, so groß war die internationale Solidaritätsbewegung in den 70er-Jahren für sie. Aber auch heute, 50 Jahre nach ihrer politischen Verfolgung, setzen sich nach wie vor junge KünstlerInnen mit ihr auseinander, wie vorliegender Band zeigt.
Publikation und Ausstellungen
Angela Davis war 1969 beschuldigt worden, eine Waffe zu einer Gefangenenbefreiung (Soledad Brothers) organisiert zu haben. Nach ihrer Kündigung als Lehrerin entzog sie sich durch eine spektakuläre Flucht vorerst ihrer Verhaftung. Aber nach ihrer Gefangennahme wurde sie für den Verdacht 16 Monate im Gefängnis behalten, bevor die internationale Solidaritätsbewegung und die Neuaufnahme des Falles zu einem Freispruch (4. Juni 1972) führten. Während ihrer Inhaftierung hatten tausende Menschen aus der ehemaligen DDR unter dem Motto "Eine Million Rosen für Angela Davis" Postkarten mit Rosen ins Gefängnis geschickt, weswegen auch die derzeitige Ausstellung in Dresden diesen Titel trägt. Eine weitere Veranstaltung zu Angela Davis findet derzeit auch in New Brunswick, Zimmerli Art Museum, Rutgers University vom 01.09.2021 - 30.12.2021 statt. Angela Davis gilt als prominentes politisches Opfer, da sie aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts und ihrer politischen Ansichten (sie war bei der CPUSA Mitglied) diskriminiert und vorverurteilt wurde.
Publikation und Ausstellungen
Der vorliegende, reich bebilderte Band bietet nicht nur ein Porträt der US-amerikanischen Bürgerrechtlerin, sondern auch einen spannungsvollen Dialog von Material aus einem Privatarchiv und Werken junger Künstlerinnen und Künstler, für die Angela Davis nach wie vor eine wichtige intellektuelle Bezugsperson darstellt. Dabei werden Rasse, Gender, Wirtschaft und Politik zu Referenzpunkten eines wichtigen Zeitdokuments. Die Darstellung von Leben und Wirken der einflussreichen politischen Denkerin und Aktivistin Angela Davis wird durch Interviews sowie durch Schriften von Davis, Zeitungsartikel, Fotografien, Zeichnungen aus dem Gerichtssaal und Briefe ergänzt.
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