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rezensionen.ch

Winfried Stanzick

Winfried Stanzick (geb. 1954) arbeitete zwei Jahrzehnte als Pfarrer, Organisationsberater und Fortbildner, bevor er nach einer späten Familiengründung seit 2002 als Hausmann und "Familienmanager" tätig ist und von morgens bis abends zu tun hat. Zwischendurch liest und schreibt er gerne.

Jenseits des Regenbogens

Wer in diesem Alter in der Lage ist, einen solch komplexen Roman zu schreiben und die entsprechenden Informationen zu recherchieren und zu verarbeiten, von dem darf man in der Zukunft noch mehr erwarten.

Die Geschichte von Blue

Vergessen und die Welt neu entdecken

Mit einer wunderschönen und poetischen Sprache begleitet Jürg Schubiger einen von der Demenz bedrohten Menschen durch seinen Alltag und schafft es, dass der Leser mehr und mehr lernt, die Welt mit den Augen Pauls zu betrachten.

Nicht schwindelfrei

Ein "menschlicher" Krieg

Ohne den Zwang, den Krieg zu verurteilen oder zu erklären, beschreibt Echenoz mit melancholischem Unterton die Alltagswelt und die Alltagssorgen der Menschen während dem Ersten Weltkrieg.

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Hoffnung in Zeiten des Krieges

Das Buch ist eine Liebeserklärung an eine verlorene Heimat. Ein Ausdruck der Hoffnung, dass es vielleicht irgendwann in Somalia so etwas geben könnte wie die Solidarität der drei vorher verfeindeten Protagonistinnen aus unterschiedlichen Generationen.

Der Garten der verlorenen Seelen

Täter und Opfer

Verstört und mit bloßen Füßen findet man eine junge Frau in einem Waldstück. Ihre Geschichte, die sie nach und nach presgibt, ist tragisch und schockierend zugleich. Ein gelungenes Romandebut.

Ein allzu braves Mädchen

Ilkas Geheimnis

Friedrich Ani lässt Tabor Süden wieder ermitteln. Er soll eine zuverlässige aber verschwundene Kellnerin finden und kommt dabei einem Geheimnis auf die Spur, das die Verschwundene mit allen Mitteln wahren möchte.

Süden und das heimliche Leben

Dann wird er fliegen

Erri De Luca lässt seine Hauptfigur die Geschichte des schwierigen Weges aus der Kindheit hin zum Erwachsensein im neapolitanischen Alltag der 60er Jahre erzählen. Ein wunderbar zartes und poetisches Buch, das seinen Leser in den Bann zieht.

Montedidio

Zeiten des Zusammenhalts

Elena Chizhova erstklassiger Roman spielt im Leningrad unter Stalin. Eine Mutter zieht mit ihrer stummen Tochter in eine Gemeinschaftswohnung mit drei alten Damen. Innere Reibereien weichen bald dem Zusammenhalt gegenüber der Staatsmacht, die mit Kindern, die nicht sprechen, einen unmenschlichen Umgang pflegt.

Die stille Macht der Frauen

Spuren einer Schwedin

Aus einer kleinen Notiz in einem historischen Dokument hat Henning Mankell einen bemerkenswerten Roman gemacht. Er erzählt die Geschichte von Hanna Renström, die Ende des 19. Jahrhunderts Besitzerin des grössten Bordells Maputos war und dann spurlos verschwand.

Erinnerung an einen schmutzigen Engel

Das verführerische Rätsel

Eine gelungene Parabel über menschliche Obsessionen, und welches Verhängnis es über Menschen bringt, wenn sie mit einer Idee oder einem Vorhaben einfach nicht aufhören können.

Das Seil

Zuviel ist zuviel

Jessica Durlacher erzählt in ihrem neuen, mitreissenden Roman die Geschichte Sara Silversteins, die sich nach dem Tod ihres Vaters, mit schwer einzuordnenden Ereignissen konfrontiert sieht und in bedrohliche Situationen gerät.

Der Sohn

Kinder und Eltern sind besser als ihr Ruf

Wie ist es, heutzutage Kind zu sein? Welche Herausforderungen müssen Eltern, Jugendliche und Kinder in unserer Zeit meistern? Dass es weniger Grund zur Besorgnis gibt als man angesichts der allgegenwärtigen Klagen annehmen könnte, zeigt Martin Dornes in seiner umfassenden, lesenswerten Analyse.

Die Modernisierung der Seele

Schöne Poesie für Kinder

Als "ganz allerliebst, wahr, treffend und tröstlich" bezeichnete Goethe Schillers Gedicht, das hier, grosszügig illustriert von Kateryna Yerokhina, als hübsches Kinderbuch erschienen ist.

Die Teilung der Erde