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rezensionen.ch

Winfried Stanzick

Winfried Stanzick (geb. 1954) arbeitete zwei Jahrzehnte als Pfarrer, Organisationsberater und Fortbildner, bevor er nach einer späten Familiengründung seit 2002 als Hausmann und "Familienmanager" tätig ist und von morgens bis abends zu tun hat. Zwischendurch liest und schreibt er gerne.

Das Leben der Evakuierten

Michaela Küpper hat zu den Kinderlandverschickungen der Nationalsozialisten recherchiert und einen lesenswerten fiktiven Roman rund um dieses wenig beleuchtete Thema verfasst.

Der Kinderzug

Das volle Leben in der Provinz

Elizabeth Strout beschreibt ihre Figuren und Schicksale mit Einfühlungsvermögen und Sympathie. Wir erfahren von Liebesglück und der schrecklichen Einsamkeit im Alter, von nachbarschaftlicher Solidarität und Tratsch.

Alles ist möglich

Entdeckung einer neuen Leichtigkeit

Anne Reinecke ist ein bemerkenswerter Roman gelungen, der von einer ungewöhnlichen Eltern-Kind-Beziehung und von einer zarten, sich langsam entwickelnden Liebe erzählt.

Leinsee

John Lennon beim Psychoanalytiker

Wer war John Lennon wirklich? David Foenkinos unternimmt mit seinem Roman, der auch auf zahlreichen Fakten beruht, den Versuch, Lennons Seelenleben zu ergründen.

Lennon

Eine wahre Tragödie

Nach einer wahren Begebenheit erzählt Elizabeth Winthrop die tragische Geschichte eines jungen Mannes, der dem unsäglichen Rassismus in den Südstaaten zum Opfer fällt.

Mercy Seat

Hoffnung auf Zukunft

Arno Geiger erzählt von Menschen, die in dem kleinen Ort Mondsee bei Salzburg zu Füßen der Drachenwand versuchen, in einer Atempause des Zweiten Weltkrieges wieder zu sich selbst zu finden.

Unter der Drachenwand

Familiäre Zusammenhänge

Ein Roman über Menschen auf der Suche nach ihren Wurzeln, die lernen, in der eigenen Vergangenheit und der ihrer Vorfahren Kraft zu finden für die Gestaltung und die positive Bewältigung ihres eigenen Lebens.

David

Deutschland in rechtsradikaler Hand

Was, wenn in Deutschland eine rechtsradikale Partei die Macht ergreift? Martin Schäuble hat sich dieser Frage angenommen und daraus einen Jugendroman gemacht, der auch für Erwachsene spannende Lektüre ist.

Endland

Roger Willemsens letzte Rede

In seiner letzten Rede formuliert Roger Willemsen seine Sicht auf die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung und plädiert an jeden, sich nicht passiv treiben zu lassen, sondern sich zu engagieren und zu gestalten.

Wer wir waren

Heimat finden

Rasha Khayat legt einen bewegenden Roman über die Fremdheit vor, mit der sich vor allem Menschen konfrontiert sehen, die in verschiedenen Ländern und Kulturen gross geworden sind, wie die Autorin selbst.

Weil wir längst woanders sind

Gosse Abenteuer ohne Aufpasser

Wer kennt sie nicht, die in immer größerer Zahl auftretenden Helikoptereltern. Lorenz Pauli hat diese Entwicklung zum Thema seines neuen Bilderbuchs gemacht, das Miriam Zedelius sehr locker und unkonventionell illustriert hat.

Pass auf mich auf!