Liebe durchleuchtet

Vom Flirt bis zur Scheidung - über alles wurde bereits geforscht. Bas Kast hat die Ergebnisse zusammengetragen und einen veritablen Beziehungsratgeber verfasst.

Die Liebe

Arbeitssuche und Bewerbung in Grossbritannien, Frankreich, Italien und Spanien

Hilfreiche Informationen für alle, die in Grossbritannien, Frankreich, Italien oder Spanien arbeiten möchten.

Das Bewerbungshandbuch für Europa

Komplettpaket für alle Bedürfnisse

Ein Komplettpaket für jede Lernanforderung: Mit Sprachkurs für Anfänger und Fortgeschrittene, Vokabeltrainer und Audio-CDs.

Intensivkurs Italiano

Frida Kahlo und Nickolas Muray

Prächtige Portrait-Fotografien von Frida Kahlo, aufgenommen von Nickolas Muray. Mit einem Essay über das Liebes- und Arbeitsverhältnis der beiden Künstler.

Ich werde Dich nie vergessen...

Ein wahrhaft grosser Weltatlas

Ein schwergewichtiger Weltaltlas, der ansprechend und benutzerfreundlich gestaltet ist und mehr drin hat, als man von einem Atlas erwartet.

Meyers Grosser Weltatlas

Ein Ethnologe reist durch die USA

Wenn ein Ethnologe durch die USA reist...

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100 Jahre Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG

Am 27. November 1904 schlossen sich 13 jüdische Gemeinden zum Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund SIG zusammen. Aus Anlass seines hundertjährigen Bestehens ist eine Festschrift erschienen. In den Beiträgen wird zurück geblickt, werden aktuelle Fragen aufgegriffen und wird über Themen reflektiert, die das Judentum in der Schweiz betreffen. Schächtverbot in der Schweiz Der Anstoss zum Zusammenschluss der jüdischen Gemeinden war das Schächtverbot. Eine Volksinitiative zur verfassungsrechtlichen Verankerung des Schächtverbots, lanciert von den deutschschweizerischen Tierschutzvereinen, wurde 1891 angenommen und ist trotz verschiedener Anläufe zur Aufhebung heute noch in Kraft. Von einem Zusammenschluss versprachen sich die jüdischen Gemeinden ein stärkeres politisches Gewicht als Interessensgruppe. Nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen Die Zusammenarbeit der Schweizer Juden gestaltete sich oft schwierig. In den ersten Jahrzehnten traten vor allem die Gegensätze respektive Animositäten zwischen einheimischen und aus dem Osten zugewanderten Juden zu Tage. Ausserdem bestand nicht immer Einigkeit darüber, wie mit dem Erstarken des Antisemitismus nach dem Ersten Weltkrieg umgegangen werden sollte. Ist Zurückhaltung oder Aktionismus die bessere Reaktion? Konnte sich der SIG angesichts des weiteren Anschwellens des Antisemitismus in der Schweiz Anfang des Zweiten Weltkrieges zu Vorstössen auf politischer Ebene entscheiden, versandeten diese jeweils oder wurden gar klar von den Behörden abgelehnt. Es hatte sich in der Schweiz eine "diskrete Form des Antisemitismus" gebildet. Darüber hinaus bemühte sich der SIG, "die patriotische Gesinnung der Schweizer Juden und ihre Solidarität der offiziellen Schweiz gegenüber zum Ausdruck zu bringen", wie im einführenden Artikel festgehalten wird. Auch dieses Vorgehen war innerhalb des SIG umstritten. Zerreissproben gab es auch in jüngerer Zeit. Das Aufnahmegesuch der 1978 gegründeten Liberalen Gemeinde in Zürich führte zu Austrittsdrohungen orthodoxer Gemeinden und wurde schliesslich abgelehnt. Heute eine feste Institution Will man eine Bilanz ziehen, fällt als erstes auf, dass das Schächtverbot - das ursprünglich zu dem Zusammenschluss der jüdischen Gemeinden geführt hatte - heute noch besteht und wohl noch länger bestehen wird. Insofern kann nicht von einer Erfolgsgeschichte gesprochen werden. Auf der anderen Seite ist der SIG inzwischen eine feste Institution, die sich durchaus Gehör verschaffen kann. Was das Wirken gegen Antisemitismus, der offenkundig nach wie vor vorhanden ist, betrifft, kann gesagt werden, dass wenigstens die Gesetze mehr Reaktionsmittel zur Verfügung stellen (Antirassismusgesetz). Ein latentes Problem innerhalb der meisten jüdischen Gemeinden, die dem SIG angehören, ist die Überalterung. Demgegenüber erfreut sich die Jüdische Liberale Gemeinde Or Chadasch in Zürich einer guten altersmässigen Durchmischung. Eine Öffnung des SIG gegenüber liberalen Strömungen dürfte von daher in Zukunft ein Thema bleiben. Der vorliegende Jubiläumsband greift zurückliegende und aktuelle Themen, die das Judentum in der Schweiz betreffen, auf und bietet damit einen guten Überblick. Im Anhang werden die Jüdischen Gemeinden, Institutionen und Organisationen in der Schweiz aufgeführt. Ein Stichwortverzeichnis wäre für ein solch umfassendes Werk angebracht gewesen, soll es doch - wie es im Vorwort heisst - als Nachschlagewerk dienen. Die eingestreuten Bildteile mit Fotografien und Kunstwerken lockern die Festschrift wohltuend auf.

Jüdische Lebenswelt Schweiz - Vie et culture juives en Suisse

Alte Mauern instand setzen

Ein Kompendium zur Beurteilung und zum angemessenen Umgang mit historischem Mauerwerk.

Handbuch Historisches Mauerwerk

Das Leben einer Jüdin unter den Nazis und ihre Flucht in die Schweiz

Edith Dietz' persönlicher Erlebnisbericht gibt Einblick in das unwürdige Leben, das Juden unter den Nazis führen mussten.

Den Nazis entronnen

Shimon Peres: Ein Visionär

Shimon Peres hat die Entstehung und Entwicklung Israels von Anfang an miterlebt und mitgestaltet. Er ist heute Alterspräsident der Knesset. Seine Sichtweisen und Visionen legt er hier dar.

Eine Zeit des Krieges, eine Zeit des Friedens

Bruno Mansers Tagebücher

Bruno Manser war von 1984 bis 1990 im Dschungel von Sarawak (Malaysia). Dort entstanden seine "Tagebücher aus dem Regenwald", die nun erstmals umfassend publiziert wurden. Von Manser gibt es seit Mai 2000 kein Lebenszeichen mehr.

Tagebücher aus dem Regenwald

Wo steht Russland?

Bei der Betrachtung Russlands darf nicht vergessen gehen, dass (aus geschichtlicher Sicht) bis vor wenigen Jahren an Stelle der russischen Föderation die Sowjetunion bestand. Wer beim Zusammenbruch der Sowjetunion etwa 30 Jahre alt war, ist heute gegen 45. Das Denken ändert sich langsam und das ist weder erstaunlich noch kann man das irgendjemandem vorwerfen. Roland Haug, von 1994 bis 2002 Nachrichtenchef des früheren SDR und heutigen SWR und bereits als Jugendlicher vom "Mythos Russland" eingenommen, legt mit "Putins Welt" seine Sicht der Dinge vor. Auch wenn er eine recht differenzierte Analyse bietet, ist auch er nicht vor boulevardesker Berichterstattung gefeit. So heisst es im Schlusskapitel zum Schicksal Russlands zwar: "Es besteht nämlich nicht, wie mancher glaubt, ausschliesslich aus Kriminellen, mafiosen Wirtschaftsbossen oder gewissenlosen Geschäftsleuten. Auch die auf ihren eigenen Vorteil bedachten Moskauer Finanzabkrobaten machen nicht die Substanz der Nation aus.", doch im Kapitel "Korruption und Kleptokratie" zeichnet Haug eben dieses Bild. Dort schreibt er u.a.: "Die Korruption hat Russland so durchdrungen, dass es unmöglich scheint, sie zu beseitigen. Das gesamte System würde wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen." Unverzeilich für eine solche Publikation ist das Fehlen eines Literaturverzeichnisses und die äusserst spärliche Angabe von Quellen. Das fördert die Glaubwürdigkeit nicht. Das eher pessimistische Gesamtbild, das bei der Lektüre vermittelt wird, unterstreichen die ausdrucksstarken, melancholischen Fotografien von Walerij Schtschekoldin, mit denen das Werk reichhaltig ausgestattet wurde. Positive Tendenzen kann Haug hauptsächlich in der Wirtschaft Russlands erkennen. Dies ist weiter keine Überraschung. Hoffnungsträger für die russische Bevölkerung ist und bleibt Putin, wie die letzten Wahlen bestätigten. Dagegen hat man im Westen nicht viel einzuwenden, auch wenn noch einiges im Argen liegt.

Putins Welt

Adieu Kartoffel!

Schuld am Übergewicht-Problem ist nicht der Fettkonsum, wovon man viele Jahre ausging, sondern der übermässige Konsum von stärke- und zuckerreichen Nahrungsmitteln. Auf diesen Erkenntnissen baut die GLYX-Diät auf.

Glyx-Diät

Es lebe der Nonsens!

Die Idee zum taktischen Wahnsinn kam René Schweizer 1972 in Cadaqués an der Costa Brava. Er wollte unbedingt den "Meistersurrealisten" Salvador Dalí treffen. Schweizer schickte Dalí eine Postkarte mit folgendem Inhalt: "Mon cher Dalí, j'ai l'honneur de vous informer de mon arrivée. René Schweizer." Das Ergebnis: Dalí lädt das Ehepaar Schweizer zu sich nach Hause ein. Dazu der Autor im Vorwort: "Für mich war das Erlebnis trotz falschem Ergebnis [Schweizer bat Dalí um Unterstützung für die Idee von ASS, seine Organisation zur Verblüffung des Erdballs] eine Quelle der Inspiration. Ein unverschämter Einfall, dachte ich, und einer der berühmtesten Künstler der Gegenwart macht sich auf die Socken." Bereits 1977 kam Schweizers groteske Korrespondenz erstmals in Buchform heraus. Bis 1993 erschienen drei weitere Bände. Der vorliegende Band versammelt nun die besten Briefwechsel der letzten 30 Jahre. Das erstaunliche ist, Schweizers absurde, bisweilen freche Anfragen an Bundesräte, Theaterdirektoren, Staatsanwälte, Firmenbosse, Pfarrer oder einfache Beamte landen nicht in den Papierkörben der Büros, sondern werden meist beantwortet. Schweizers Frage an das Theologische Seminar St. Chrischona, "Am Anfang war das Wort, heisst es. Was ist dann ein Vor-Wort?", wird ebenso (übrigens recht interessant) beantwortet, wie der Brief an den Basler Regierungsrat Arnold Schneider, in dem Schweizer schreibt: "ich habe in Künstlerkreisen gehört, Sie seien ein Idiot. Ist das wahr?". Schneiders Antwort ist recht "unkonventionell", wie Schweizer dann in seinem nächsten Brief bemerkt. Schweizers Briefe scheinen für einige ein willkommener Anlass zu sein, aus dem biederen Büro-Alltag auszubrechen. Die Antworten fallen oft ausführlich und nicht minder witzig aus und es sind ab und zu rege Briefwechsel entstanden, die sich über einige Wochen hinziehen. Schweizers Bücher waren stets schnell vergriffen und Nachahmer gibt es viele. Das spricht für die Idee, etwas Nonsens zu verbreiten.

Ein Schweizerbuch

Zahlen zur Schweiz

Die Schweiz in Zahlen: Das jährlich erscheinende Statistische Jahrbuch liefert interessante Statistiken zur Schweiz.

Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2004

Zwang als Halt

Bé, eine der Hauptfiguren im Roman von Imre Kertész, wurde im Konzentrationslager Auschwitz geboren und überlebte. Dies widerspricht komplett dem Konzept eines Vernichtungslager, wo kein Leben entstehen, sondern eben vernichtet werden sollte. Diese unfassbare Vergangenheit verleiht Bé eine merkwürdige Anziehungskraft. Bé wurde Schriftsteller und das Gravitationszentrum für einige weiteren Personen, von denen sein Lektor, Keserü, im Buch die wichtigste Rolle spielt. Keserü definiert sich selber geradezu über Bé: "Bé hat wenigstens eine Geschichte, auch wenn diese Geschichte unerzählbar und unbegreiflich war. Ich habe nicht einmal das. Wenn ich mein Leben als Geschichte betrachten wollte (...), dann müsste ich B.s Geschichte erzählen." Mäandrierend um die Schicksalslinie von Bé erfahren wir denn auch einiges über das Seelenleben Keserüs. Bé, der sich just zur Wende (das Stück spielt in Budapest) das Leben nimmt, hinterlässt ein Theaterstück mit dem Titel "Liquidation". Darin gibt Bé exakt die Situation wieder, in der sich die Hinterbliebenen befinden: Zerfall und Orientierungslosigkeit. Keserü ist überzeugt (und damit liegt er nicht falsch), dass Bé vor seinem Tod seinen "grossen Lebensroman" fertiggestellt haben muss. Die Suche nach diesem Roman ist Keserüs erklärte Lebensaufgabe und treibt ihn bis zum Äussersten. Die unkontinuierliche und bisweilen sprunghafte Erzählweise des Romans widerspiegelt die Zerrissenheit der Figuren. Mit dem Ende des kommunistischen Systems fällt nicht nur die Unterdrückung weg, sondern löst sich für den einzelnen auch das Korsett einer zugewiesenen Rolle. Dies mündet in Zerfall und setzt Kräfte der (Selbst)Zerstörung frei. In der Wiedergabe dieser Phase und deren Bedeutung fürs Individuum liegt die Stärke des Romans.

Liquidation

Menschenrechte und ihr Schutz

Dieser Sammelband stellt die politischen und diplomatischen Instrumente des Menschenrechtschutzes internationaler Organisationen in den Mittelpunkt, beleuchtet aber auch die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure.

Menschenrechtsschutz