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rezensionen.ch
Soraya Levin studierte Politik, Soziologie und Betriebswirtschaftslehre in Braunschweig. Zurzeit ist sie als stellvertretende Personalleiterin bei einem Bildungsträger beschäftigt. Spezialgebiete sind neben dem Interesse für Politik und Kultur die amerikanische und englische Literatur.

Kindheit im Holocaust

Thomas Buergenthal, Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag, erzählt aus seiner Kindheit im Holocaust. Ein bewegendes Plädoyer für Toleranz, Vernunft und gegen das Vergessen von Menschlichkeit.

Ein Glückskind

Der amerikanische Traum und seine Wirklichkeit

Yates erzählt die Geschichte einer amerikanischen Durchschnittsfamilie: unerfüllte Träume, das Streben nach gesellschaftlichem Aufstieg, zerrüttete Ehen und der öde Alltag. Sein Buch langweilt aber keineswegs, es ist eindringlich und sehr zu empfehlen.

Easter Parade

Haferflocken-Gesundheit

Der 1958 veröffentlichte Roman des amerikanischen Erfolgsautors Truman Capote ist vor allem durch die Verfilmung mit Audrey Hepburn bekannt. Die Lektüre lohnt sich aber mindestens genauso, wenn nicht mehr.

Frühstück bei Tiffany

Verhaftet, verurteilt, lebenslang

Der Autor erzählt die wahre Geschichte von Karl Hau, der 1906 wegen Mordverdachts festgenommen und zum Tode verurteilt wurde. Bis heute bestehen Zweifel an seiner Schuld.

Hau

Vorboten des Krieges

Jugoslawien kurz vor dem Bürgerkrieg von 1992. In dieser Phase, in der die Vorboten des Krieges allgegenwärtig sind, ist Karahasans Roman angesiedelt. Leider ist der Autor - was die unterschiedlichen Erzählgenres anbelangt - etwas überambitioniert.

Der nächtliche Rat

Die Schwächen der Opfer

Hilsenrath schreibt in beklemmend direkter Art und Weise über die Entmenschlichung der Opfer des Nationalsozialismus.

Nacht

Die Freiheit in der Großstadt

Andrea, die Protagonistin und Erzählerin in Carmen Laforets preisgekröntem Werk, sucht die Freiheit in Barcelona. Angesichts des grossstädtischen Alltags weicht die Hoffnung aber der Ernüchterung.

Nada