Viel da
Zwölf Erzählungen – jede für sich und doch alle irgendwie verbunden – enthält das letzte Buch des verstorbenen Autors Ingvar Ambjørnsen: lesenswert, berührend, verstörend wie das Leben selbst.
Niemand daZwölf Erzählungen – jede für sich und doch alle irgendwie verbunden – enthält das letzte Buch des verstorbenen Autors Ingvar Ambjørnsen: lesenswert, berührend, verstörend wie das Leben selbst.
Niemand daIn einer ländlichen Region Brandenburgs, 50 Kilometer von Berlin entfernt, sammelt ein Fetischist auf einer Altstoffdeponie Damenunterwäsche, zieht sie an und überfällt in dieser Aufmachung Frauen. Dank der Untätigkeit, Gleichgültigkeit und Überforderung der Behörden kann der psychisch schwer gestörte junge Mann in den Wirren der Wendezeit von 1989 bis 1991 ungestört vergewaltigen und morden.
Keine besonderen AuffälligkeitenUte Wegmann schildert die schwierigsten Jahre aus drei Generationen einer Familie in einem Dorf bei Köln. Großmutter Hertha steht für ein Leben im Krieg, Mutter Ellen für den Wiederaufbau und das darauf folgende Wirtschaftswunder, Tochter Dora für die 68er-Generation und deren Auflehnung. Es geht um Anpassung und Rebellion, um Einsamkeit, Unverständnis und Sprachlosigkeit.
Alles soll sehr weiß seinDer Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe, Frieden scheint in weitere Ferne gerückt denn je. Einen Hoffnungsschimmer erkennt man bei den arabischen Staaten am Persischen Golf, die sich modernisieren und öffnen. Doch Iran und Israel drohen den Fortschritt zunichte zu machen.
Die Zerstörung des Nahen OstensNach dem Tod des Vaters geraten Witwe und Tochter in Not. Als die Mutter bei einer reichen alten Dame und deren geschiedenem Sohn eine Anstellung als Haushaltshilfe annimmt, wird dies dem zwölfjährigen Mädchen zum Verhängnis …
PeriDer vielstimmig erzählende Roman umkreist Arzu, eine eigenwillige, unabhängige Frau und ihre unklare Beziehung zu Kenan. Die beiden bedeuten einander viel, kommen aber doch nie zusammen.
Turuncunun KıvamıEin junger Buchhalter bricht aus seiner Routine aus, verlässt Heim, Frau und Kind und streunt ziellos durch die Großstadt. Am Ende des Tages schließt er sich einer Gruppe Obdachloser an und merkt in den Gesprächen mit diesen Leuten, wie seine bisherige Welt aus den Fugen gerät.
Der Gott der anderenRosas Leben sieht zunächst hoffnungslos, fast trostlos aus: Der erwachsene Sohn will nichts mehr von ihr wissen, der Lebenspartner stirbt, ebenso der geliebte Hund, die Mutter ist nicht auszuhalten. Doch nach dem Tod der Mutter kommt Bewegung in die Geschichte.
Neben FremdenDie Totenwache für seinen verstorbenen Freund gibt Max Zeit zum Nachdenken und dem Austausch von Erinnerungen mit anderen Dorfbewohnern. So entsteht ein ruhiges, intensives Bild über das im Untergehen begriffene Leben in einem Fichtelgebirgsdorf.
Im Schnee„Die weißen Nächte“ ist ein eigenwilliges Buch, das aus einzelnen Erzählungen besteht, die zusammengenommen einen Roman bilden; dieselben Personen tauchen immer wieder auf und schließlich kristallisiert sich eine Gesamtgeschichte heraus.
Die weißen Nächte„Unmöglicher Abschied“ behandelt das Massaker, dem 1948 auf der südkoreanischen Insel Jeju 30.000 Menschen zum Opfer fielen. Inseon, die Tochter eines Überlebenden und Nichte eines Ermordeten, sammelt Zeitzeugenberichte und arbeitet die Geschichte auf. Schließlich möchte sie die Leiden ihres Volks in einem monumentalen Kunstwerk darstellen.
Unmöglicher AbschiedHeimanns dominante linke Hand macht sich unkontrollierbar selbstständig. Sie führt ein regelrechtes Eigenleben: würgt seine Freundin und bringt ihn ins Gefängnis. In der Zelle hat er endlich Zeit zur Besinnung auf sich selbst. Und die Hand hilft ihm dabei.
Die widerspenstige HandNach Jahren der Abwesenheit kehrt ein erfolgloser Drehbuchautor aus der Hauptstadt in sein Elternhaus auf einem fränkischen Dorf zurück und geht den Lebenslügen seiner Familie und der Liebe auf den Grund.
Villa SternbaldGadys Buch soll in der gegenwärtigen Umbruchphase das Verständnis fördern, dass militärische Stärke unsere Freiheit nicht bedroht, sondern absichert und dass es Errungenschaften gibt, die es wert sind, auch militärisch verteidigt zu werden. Ziel von Sicherheitspolitik ist es jedoch, Krieg zu vermeiden.
Die Rückkehr des KriegesEine Schriftstellerin im Exil strandet auf einer Reise in einer fremden Stadt und nimmt diese Situation zum Anlass, ihr ganzes Leben über den Haufen zu werfen und den Schritt ins Unbekannte zu wagen.
Der AbsprungWelchen Weg ging der deutsche Maler Max Beckmann, wie gelangte er an sein Ziel, wie erreichen seine Bilder ihre Wirkung? Diesen Fragen geht das reich bebilderte Buch nach.
Max BeckmannGerade in Edvard Munchs weniger beachteten Landschaftsbildern spiegelt sich die Weltsicht des norwegischen Expressionisten deutlich wider. Dieses Buch schafft einen neuen Zugang zu Munchs Bildern.
MunchSolitária ist die Geschichte zweier Familien in einer brasilianischen Großstadt, einer bitterarmen schwarzen und einer reichen weißen, und zugleich eine schonungslose Bestandsaufnahme der sozialen und politischen Verhältnisse in dem Land, die das Privatleben der Menschen bestimmen.
SolitáriaDreißig ausdrucksstarke, farbintensive Kreidezeichnungen des expressionistischen Malers Emil Nolde sind in diesem kleinen Band zusammengestellt.
Emil NoldeWenn wir weiter wirtschaften, als wäre die Welt grenzenlos, werden wir unweigerlich unsere eigenen Lebensgrundlagen zerstören – außer wir akzeptieren, dass die Grenzen der Natur unsere Freiheit beschränken.
Homo destructor. Eine Mensch-Umwelt-Geschichte.Die Autoren enthüllen ein bis in die Wirtschaft hinein verzweigtes Netzwerk um den deutschen Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder, das Russland über den Staats-Konzern Gazprom Zugriff auf die kritische Infrastruktur in Deutschland verschaffte.
Die Moskau ConnectionGwendolyn Sasse behandelt in dem dünnen Band die aktuell drängenden Fragen zum Krieg Russlands gegen die Ukraine und räumt mit verbreitetem Irrglauben auf; entsprechend wichtig ist er angesichts der Vielzahl von Argumenten, unbewiesenen Behauptungen und öffentlich geäußerten Zweifeln.
Der Krieg gegen die UkraineHasan Severs zweiter Roman schildert die Zusammenkunft zweier Menschen, die achtzehn Jahre zuvor ein Paar waren.
WasserrauschenNach dem Zerfall der Sowjet-Union ist die Welt nicht friedlicher geworden. Carlo Masala betrachtet Chaos und Regellosigkeit nicht als Übergangszustand. Die Gefahr dieser "Weltunordnung" sieht er weniger in einer nuklearen Konfrontation zwischen Großmächten als in Staatszerfall, Terrorismus und Kriegen in vielen Weltregionen.
Weltunordnung