Miklos Bánffys monumentale Siebenbürger Trilogie

Miklós Bánffy zeichnet ein authentisches Bild der letzten Tage des ungarischen Teilempires. Das rein der äußeren Fassade geschuldete Handeln der Protagonisten sorgt für das Lesevergnügen, die leisen Untertöne im Roman bringen die Einsicht, dass ein dekadentes System zwangsläufig dem Untergang geweiht ist.

In Stücke gerissen / Verschwundene Schätze / Die Schrift in Flammen

Verschwundene Heimat mitten in Europa

Eine Entdeckungsreise der besonderen Art, in eine fast verschwundene Welt, die so fern scheint und doch so nah ist.

Gottschee

Die Frau, die in Hitlers Wanne badete

Auch sieben Jahrzehnte später ist Lee Millers Abrechnung mit den Deutschen eine lohnende Lektüre.

Krieg

Ein Außenseiter damals und heute

333 lesenswerte Seiten später lässt sich das Phänomen Erich Mühsam immer noch nicht recht greifen. Muss es auch nicht: Bleibt nach der Lektüre doch ein schönes Bild von dem zurück, das vor hundert Jahren den Außenseiter ausmachte und ihn heute immer noch auszeichnen würde.

Erich Mühsam

Lauter verschwundene Dinge

Wer in längst vergessenen, vielleicht auch nur verschütt gewähnten Erinnerungen schwelgen oder über Unbekanntes aus der Vergangenheit staunen möchte.

26 Verschwindungen

Als 13 Minuten fehlten, um Hitler zu töten

Der Antifaschist und Hitler-Widersacher der ersten Stunde, Georg Elser, hatte nur ein Ziel: den Zweiten Weltkrieg zu verhindern. Doch seine Bombe verfehlte Hitler nur um Minuten.

"Den Hitler jag' ich in die Luft"

Eine Geschichte, gut erzählt, trotzdem nervig

Am besten ist Göttferts Roman in den stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungen. Wäre da nur nicht diese Liebesgeschichte!

Steiners Geschichte

Kaltblütig recherchiert

Truman Capotes Meisterwerk ist ein erschütternder Tatsachenbericht über ein grausames Verbrechen.

Kaltblütig

Das Habsburgerreich, von den Rändern aus betrachtet

Manchmal respektlos, oft witzig, aber stets angemessen, trotz der Detailverliebtheit auf keiner der siebenhundert Seiten langweilig.

Kaisers Rumpelkammer

Wie wurde Amerika, was es heute ist?

"Ragtime" sollte für einige Zeit das nach der Bibel bestverkaufte Buch überhaupt werden.

Ragtime

Die Würde des Todes

Der unappetitliche Sturz des vermeintlich Irren auf das Pflaster vor einer New Yorker Pizzeria verdirbt dem Besitzer das Geschäft, den Gästen den Appetit und den Passanten den Feierabend.

Es führt kein Weg zurück

Hamsuns abgründigster Roman

"Mysterien" ist Knut Hamsuns abgründigster Roman. Die Lust an der Provokation, die Freude am Untergang, die Faszination des im Charakter schlummernden Bösen.

Mysterien

Alte Nazis, jüdischer Ex-Präsident und neue Ressentiments

Inzwischen steht der FC Bayern zu seinem jüdischen Erbe. Um den Verein auf diesem Weg zu bestärken, ist die Biografie von Dirk Kämper gerade noch zur rechten Zeit erschienen.

Kurt Landauer

Ein Roman, in dem es immer regnet

Nie ist ergreifender über Regen geschrieben worden.

In einem andern Land

Wortführer des amerikanischen Geistes

Das letzte zu Lebzeiten Thomas Wolfes erschienene Werk liegt nun in einer neuen deutschen Übersetzung vor. Keine einfache, aber lohnende Lektüre.

Von Zeit und Fluss

Oskar Maria Graf

Der Schriftsteller Oskar Maria Graf ging sträflicherweise über längere Zeit vergessen. Mit dem vorliegenden autobiografischen Werk wird dem erfreulicherweise entgegengehalten.

Wir sind Gefangene

Vor dem Gesetz sind alle gleich. Vor dem P1 nicht.

Am Türsteher des P1 in München kommt nicht jeder vorbei. Damir Fister war jahrlang Türsteher des Clubs für vermeintlich Privilegierte. Jetzt hat er seine Erfahrungen zu Papier gebracht.

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