Schimons Schweigen
Vladimir Vertlib
Vladminir Vertlib beschreibt nicht nur eine Spurensuche nach den Verwicklungen und Geheimnissen der eigenen Familiengeschichte, sondern er führt mit seinem Buch auch mitten hinein in die aktuellen Geschehnisse und Konflikte unserer Gegenwart.
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Der Klang der Fremde
Kim Thúy
Kim Thúy kam während der Tet-Offensive 1968 in Saigon zur Welt. Als sie 10 Jahre alt ist, flieht sie mit ihrer Familie übers Meer und gelangt über ein malaiisches Flüchtlingslager nach Kanada. 30 Jahre später erzählt sie nun die Geschichte ihrer Emigration. Herausgekommen ist ein wunderbares Buch und ein Fundus an vietnamesischen Lebensweisheiten.
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Angelo Soliman
Philipp Blom
Angelo Soliman, der wohl bekannteste Schwarze in der Geschichte Österreichs (etwa 1721 bis 1796), hatte als "fürstlicher Hofmohr" angefangen, wurde später Logenbruder Mozarts und nach seinem Tod stellte man ihn als ausgestopften "Wilden" aus. Seine Geschichte ist Thema einer Ausstellung und wird in der vorliegenden Publikation beleuchtet.
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Deutschsein
Zafer Şenocak
Zafer Şenocaks Buch ist ein leidenschaftlicher Appell, in der Migrationsdebatte den "Zustand der Lüge und der Selbsttäuschung" aufzugeben und den Knoten durch "sehr viel Ehrlichkeit" zu lösen.
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Pigeon English
Stephen Kelman
Kelmans bemerkenswerter Debutroman liest sich über weite Strecken wie eine Sozialsatire, doch man wird das ungute Gefühl nicht los, dass das, was man liest, so ziemlich einer erschütternden Realität entspricht.
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Temmuz Çocukları
Menekşe Toprak
Ein Buch über zwei Kulturen, das Türken genauso wie Deutsche angeht und berührt. Deutschen Lesern kann es zu einem tieferen Verständnis der Migrantenschicksale verhelfen, türkischen Lesern kann es Denkanstösse geben, sei es zum Leben in Deutschland oder zum Umgang mit Rückkehrern in die Türkei.
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Zitate & Kurzkritiken
Deutschsein
Eine Aufklärungsschrift
Zafer Şenocak
Körber Stiftung
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«»Grenzen sind wichtig. Ihre Überwindung gelingt nur, wenn man sie beachtet, wahrnimmt, ernst nimmt und nicht leichtfertig übergeht. So ist es zwischen den Sprachen, aber auch zwischen Menschen, Völkern und Kulturen. Ohne Grenzen gibt es keine Geborgenheit. Aber eine Grenze, die zugleich eine Mauer ist, wird früher oder später aufhören zu existieren. Denn hinter der Mauer wird es eng und der Druck auszubrechen unwiderstehlich. (S. 15)
Fluchtpunkt Karibik
Jüdische Emigranten in der Dominikanischen Republik
Susanne Heim, Hans-Ulrich Dillmann
Christoph Links
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«»Die zeitliche Nähe hat viele glauben lassen, dass Trujillo sich auschließlich durch das Massaker an den Haitianern und dessen politische Nachwehen gezwungen sah, Juden in seinem Herrschaftsbereich aufzunehmen. Aber neben den politischen spielten auch demographische und wirtschaftliche Motive bei der Suche nach neuen Siedlern für die Dominikanische Republik eine Rolle. (S. 55)