Gedächtnislücken
Peter Ensikat, Egon Bahr, Thomas Grimm (Hrsg.)
Peter Ensikat, einer der bekanntesten Kabarettisten und Intellektuellen der DDR, und Egon Bahr, Grandseigneur der deutschen Sozialdemokratie, im Gespräch über die deutsche Nachkriegs- und Nachwendegeschichte sowie ihre persönlichen Erinnerungen.
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Der Spiegelkasten
Christoph Poschenrieder
Ein junger Mann stößt mitten in einer persönlichen und beruflichen Krise auf Kriegsfotoalben seines Onkels aus dem Ersten Weltkrieg. Je länger er sich mit den Fotos beschäftigt, desto mehr verliert er sich in die schwarz-weiß-Bilder aus einem Krieg, der für den jungen Mann zunehmend lebendig wird. Besonders angetan hat es ihm eine verwischte Abbildung eines sogenannten Spiegelkastens.
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Öffentliche Finanzen in der Demokratie
Charles Beat Blankart
Ein hervorragender Überblick über die wichtigsten klassischen und aktuellen Themen der Ökonomie des Staates mit sachverständigen Analysen und Schlussfolgerungen, die nicht zuletzt auch von Politikern berücksichtigt werden sollten.
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Abgebrannt
Hanno Beck, Aloys Prinz
Die Verfasser zeigen schonungslos auf, dass es bankrotte Staaten und Bankenkrisen, geplatzte Währungsunionen und Hyperinflationen seit Jahrhunderten gibt. Ausserdem gehen sie der Frage nach, wie wir den aktuellen Problemen am besten begegnen.
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Leichtes Beben
Peter Henning
Ein leider missglückter Roman mit einem gesuchten roten Faden, einem Überaufgebot an Personal, von dem nur wenige Charaktere haften bleiben, und immer wieder scharf an und stellenweise über der Grenze zum Kitsch.
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Atelierbesuch bei Klaus Staeck
Robert Eberhardt
Robert Eberhardt eröffnet seine Reihe der Atelierbesuche mit dem bekannten Plakatkünstler und Präsidenten der Akademie der Künste Klaus Staeck. Herausgekommen ist ein kleines Bändchen, das Einblick in die Persönlichkeit des Künstlers sowie sein Schaffen gewährt.
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Zitate & Kurzkritiken
Die Hanse
Rolf Hammel-Kiesow, Matthias Puhle, Rolf Hammel- Kiesow, Siegfried Wittenburg
Primus
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«»Da aber Ketten und hölzerne und eiserne Fußfesseln nicht genügend vorhanden waren, wurde beratschlagt, ob man sie unter ein Gelübde stellen sollte; sie hätten diejenigen, die sie gefangen hatten, vielleicht im Schlafe erwürgt. Deshalb erdachten sie eine neue Art, die Vitalienbrüder zu verwahren: Sie nahmen Tonnen, von denen sie viele geladen hatten, schlugen einen Boden heraus und in den anderen Boden ein so großes Loch, dass der Boden den Hals eines Mannes umschloss, und steckten einen nach dem anderen von den Vitalienbrüdern in die Tonnen, sodass der Kopf aus der Tonne herausguckte und schlugen die Tonne wieder zu. Sie stapelten die Vitalienbrüder auf einen Haufen, wie man Tonnen zu stapeln pflegt, und fuhren sie also nach Stralsund. Die Vitalienbrüder blieben auch in den Tonnen so lange, bis man sie mit Wagen an die Stätte fuhr, wo man ihnen die Köpfe abschlagen würde. (S. 153)
Das Ruhrgebiet
Landschaft - Industrie - Kultur
Kai W. Boldt, Martina Gelhar
Primus
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«»Vielfach wird übersehen, dass die Industrialisierung nicht nur ein rein technologisch-wirtschaftlicher Prozess war, sondern dass es sich um eine tiefgreifende wirtschaftliche und soziale Umwälzung handelte. (S. 44)
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