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Harenberg Staatenlexikon
Die Geschichte aller Staaten des 20.Jahrhunderts
Carola Hoécker, Christine Laue-Bothen
Harenberg, 2000
963 Seiten, gebunden
ISBN 978-3611008948
Wenn man sich über die Geschichte eines einzelnen Landes informieren will, ist man mit gewöhnlichen Geschichtsbüchern meist mit dem Problem konfrontiert, dass die Geschichte des Landes nicht zusammenhängend dargestellt ist, weil mehr Wert auf die internationalen Zusammenhänge gelegt wird. Ein allgemeines Lexikon oder eine Enzyklopädie ist aber bei kleineren oder weniger bekannten Ländern zu wenig detailliert. Hier bieten Staatenlexika Abhilfe.
Das Harenberg Staatenlexikon ist aufgrund seines Umfangs konkurrenzlos. Auf fast tausend Seiten wird die Geschichte sämtlicher Länder des 20.Jahrhunderts relativ ausführlich dargestellt. Jedem Staat werden mindestens zwei Seiten gewidmet. Das Land Tuvalu mit rund 10'000 Einwohnern hat seinen Platz neben China mit über einer Milliarde Einwohnern. Die Artikel sind einheitlich aufgebaut: Eine sogenannte Länderrolle informiert über Strukturdaten wie Einwohnerzahl, Hauptstadt, Sprachen und Währung und eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse und Übersichten zu den Staatsoberhäuptern und politischen Parteien geben einen Überblick über Geschichte und Politik. Hinzu kommen Glossare, Themenkästen und Textdokumente. Im Haupttext folgt die Darstellung der historischen Entwicklung der Länder, jeweils beginnend mit einem kurzen Rückblick in das 19. Jahrhundert. Das Werk ist reich bebildert.
Für einen Einstieg in die Geschichte einzelner Länder eignet sich das Harenberg Staatenlexikon sehr gut. Kennt man aber die Geschichte eines Landes bereits, fallen gewisse Ungenauigkeiten auf, die zu Fehlschlüssen führen können. Das Werk ersetzt deshalb nicht tiefergehende Studien. Aber das ist ja auch nicht sein Ziel.
von Jan Rintelen




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So sollten Waren nur bei ernsthaftem Interesse in die Hand genommen werden. Der Blick sollte nicht zu lange an einem Gegenstand hängen bleiben, den man eigentlich nicht kaufen möchte. Verhält man sich so, sind das für den türkischen Verkäufer eindeutige Signale, dass eine Kaufabsicht vorliegt und er nun alles dafür tun muss, den Kunden vom Kauf zu überzeugen. (S. 130)
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