Auf verlorenem Posten
Nicolas Gomez Davila
Nicolas Gómez Davila, der kolumbianische Philosoph hinterließ ein großes Aphorismenwerk, das der Karolinger Verlag auf Deutsch veröffentlicht. Sein Denken fand insbesondere in den letzten Jahren in Deutschland vermehrt Beachtung.
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Anweisungen für den Koch
Bernard Glassman
Bernard Glassmann, sozial engagierter Zen-Meister, zeigt, wie sich die spirituelle Praxis, die eigentlich hinter Klostermauern gelebt wird, im Alltag verankern lässt. Bereichernde Lektüre.
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Ich grase meine Gehirnwiese ab
Paul Valéry
Als vor etwa zwanzig Jahren Paul Valérys Cahiers erstmals auf Deutsch vorlagen, wurden sie als "Schlüssel zum Verständnis der literarischen und intellektuellen Abenteuer unserer Epoche" (Die Zeit) eingestuft, inzwischen gingen sie zu Unrecht wieder vergessen. Thomas Stölzel tritt dem begrüssenswerterweise mit einer sorgfältigen Auswahl aus Valérys Werk entgegen.
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Anti Freud
Michel Onfray
Seine Thesen haben rein gar nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern seien lediglich persönliche Erfahrungen, die er zu universellen macht. Dies fasst zusammen, was Michel Onfray in seiner Brandschrift über Sigmund Freud schreibt.
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Marketing-Theorie
Alfred Kuß
Eine wissenschaftstheoretische und methodologische Diskussion des Marketings für Studierende in höheren Semestern aber auch für Praktiker, die sich nicht davor fürchten, "bewährte" Methoden zu hinterfragen.
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Bildung
Rebekka Horlacher
Rebekka Horlachers fundierte, kleine Einführung in die Entstehung des Bildungsbegriffs erweist sich als kurzweiliges und überaus informatives Lesevergnügen.
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Zitate & Kurzkritiken
Die Religion des Kapitals
Paul Lafargue
Matthes & Seitz
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«»Der Kapitalist ist das Gesetz. Der Gesetzgeber verfertigt Gesetze nach seinem Bedürfnis und die Philosophen passen die Moral seinen Sitten an. All sein tun ist gerecht und gut. Jede Handlung, die seine Interessen verletzt, ist ein Verbrechen und wird bestraft. (S. 51)
Luther und die Macht des Wortes
Andreas Venzke
Arena
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«»Man darf nicht die Buchstaben in der lateinischen Sprache fragen, wenn man Deutsch reden soll. [...] Man muss statt dessen die Mutter im Haus, die Kinder auf der Straße, den Mann auf dem Markt danach fragen. Ihnen muss man auf das Maul sehen und danach übersetzen. Dann verstehen es die Leute und merken, dass man Deutsch mit ihnen redet. (S. 56)