Gustav Klimt und das ewig Weibliche
Andreas Gabelmann
Wie Gustav Klimt Frauen in seinen Bilder zeigte, passte nicht in die Zeit, in der er lebte. Kritiker warfen ihm gar "Perversion" vor. Andreas Gabelmann hat sich diesem speziellen Aspekt in Klimts Kunst im Kontext der damaligen Gesellschaft angenommen. Ein interessantes Stück Emanzipations- und Kunstgeschickte.
Rezension lesen
Menetekel
Gerhard Henschel
Mit - stellenweise zu viel - Ironie beschreibt Gerhard Henschel, wie schon sehr früh in der abendländischen Geschichte Sexualfeindlichkeit instrumentalisiert und für bestimmte Zwecke eingesetzt wurde. Und die Schuld trägt immer das Weib.
Rezension lesen
Der Duft des Unsichtbaren
Milo Manara
"Il Profumo dell"invisibile", so der italienische Originaltitel, beinhaltet zwei Geschichten des Schöpfers der wohl erotischsten Comicseiten, Milo Manara.
Rezension lesen
Fräulein
Ellen von Unwerth
Weiblich, sinnlich, selbstbewusst. Die "Fräulein"-Fotografien von Ellen von Unwerth erinnern an die Ästhetik der Bilder Helmut Newtons. Allerdings nimmt Unwerth den starken Persönlichkeiten auf ihren Bildern die verordnete Strenge und gibt ihnen eine sinnliche Verspieltheit zurück.
Rezension lesen
Nicknight
Nick Knight
Jahrelang war er vergriffen, jetzt liegt der Bildband zu Nick Knights Oeuvre in einer neuen Auflage vor. Sein Schaffenswerk reicht von der fotografischen Begleitung der britischen Skinhead-Szene in den 80er Jahren bis hin zu Modekampagnen für Jil Sander und Christian Dior.
Rezension lesen
SUMO
Helmut Newton
Es war der gigantischste Fotoband, den jemals ein Verlag produziert hat. Vor zehn Jahren ist Helmut Newtons SUMO erschienen. 10.000 signierte Exemplare gab es für damals 1.000 D-Mark das Stück. Zu seiner Zeit ein Titan in jeglichem Sinn. Nun gibt es SUMO als Volksausgabe.
Rezension lesen
Zitate & Kurzkritiken
Zwischen Seifenkiste und Playmobil
Illustrierte Kindheitsgeschichte des 20. Jahrhunderts
Merith Niehuss
Primus
Rezension lesen
«»Die Sozialpolitik des 20. Jahrhunderts hat es fast bis heute verhindert, dass Frauen Beruf und Familie miteinander vereinbaren können. Die rasant steigenden Bildungschancen für Mädchen haben ihre Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und damit ihre potenzielle Unabhängigkeit vom Ehemann aber schon in der Zwischenkriegszeit und erst recht seit dem Wirtschaftswunder der deutschen Nachkriegszeit erheblich gesteigert. Heute bekommen die wenigsten Frauen mehr als ein Kind, die Bundesrepublik Deutschland ist derzeit das europäische Land mit den wenigsten Geburten. (S. 11)