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11 Rezensionen - Belletristik (322) Nationalsozialismus (55)
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Igor Štiks Die Archive der Nacht Die Archive der Nacht Igor Štiks

Igor Štiks Roman ist ein Balanceakt zwischen Holocaust und Balkankrieg, Geschichte und Gegenwart, Betroffenheit und Objektivität. Eine abwechslungsreiche und poetische Identitätssuche, die die unglaubliche Geschichte einer Familie erzählt.
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Ferenc Karinthy Das goldene Zeitalter Das goldene Zeitalter Ferenc Karinthy

Die Geschichte eines jüdischen Lebemann, der sich in der ungarischen Hauptstadt von den nationalsozialistischen Pfeilkreuzlerbrigaden versteckt. Er lebt aber nicht in Panik, sondern kostet das Leben aus, so weit er es auskosten kann.
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Thomas Buergenthal Ein Glückskind Ein Glückskind Thomas Buergenthal

Thomas Buergenthal, Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag, erzählt aus seiner Kindheit im Holocaust. Ein bewegendes Plädoyer für Toleranz, Vernunft und gegen das Vergessen von Menschlichkeit.
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Janos Szekely Der arme Swoboda Der arme Swoboda Janos Szekely

Der Roman, der 1943 erstmals erschienen ist, führt uns vor allem eines vor Augen: Widerstand regt sich bei den meisten Menschen erst, wenn sie selber in Bedrängnis geraten.
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Edgar Hilsenrath Nacht Nacht Edgar Hilsenrath

Hilsenrath schreibt in beklemmend direkter Art und Weise über die Entmenschlichung der Opfer des Nationalsozialismus.
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Aharon Appelfeld Geschichte eines Lebens Geschichte eines Lebens Aharon Appelfeld

Appelfeld schlug sich als Kind während des Zweiten Weltkriegs alleine in den Wäldern durch. Von dieser Zeit und von seinem Leben in Israel erzählt er in seiner sehr lesenswerten Biografie.
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Zitate & Kurzkritiken

Aharon Appelfeld Geschichte eines Lebens Geschichte eines Lebens
Aharon Appelfeld
Rowohlt
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«»Geläufiger Redefluss weckt meinen Argwohn. Ich bevorzuge das Stottern. Im Stottern höre ich das Reiben, die Unruhe, die Anstrengung, Wörter aus ihren Schlacken herauszuschmelzen, den Wunsch, dir etwas Inneres mitzuteilen. Bei schönen, glatten Sätzen empfinde ich eine verdächtige Sauberkeit, eine Ordnung, die nur die Leere verdeckt. (S. 109)



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