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11 Rezensionen - Belletristik (322) Migration (22)
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Vladimir Vertlib Schimons Schweigen Schimons Schweigen Vladimir Vertlib

Vladminir Vertlib beschreibt nicht nur eine Spurensuche nach den Verwicklungen und Geheimnissen der eigenen Familiengeschichte, sondern er führt mit seinem Buch auch mitten hinein in die aktuellen Geschehnisse und Konflikte unserer Gegenwart.
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Kim Thúy Der Klang der Fremde Der Klang der Fremde Kim Thúy

Kim Thúy kam während der Tet-Offensive 1968 in Saigon zur Welt. Als sie 10 Jahre alt ist, flieht sie mit ihrer Familie übers Meer und gelangt über ein malaiisches Flüchtlingslager nach Kanada. 30 Jahre später erzählt sie nun die Geschichte ihrer Emigration. Herausgekommen ist ein wunderbares Buch und ein Fundus an vietnamesischen Lebensweisheiten.
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Stephen Kelman Pigeon English Pigeon English Stephen Kelman

Kelmans bemerkenswerter Debutroman liest sich über weite Strecken wie eine Sozialsatire, doch man wird das ungute Gefühl nicht los, dass das, was man liest, so ziemlich einer erschütternden Realität entspricht.
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Menekşe Toprak Temmuz Çocukları Temmuz Çocukları Menekşe Toprak

Ein Buch über zwei Kulturen, das Türken genauso wie Deutsche angeht und berührt. Deutschen Lesern kann es zu einem tieferen Verständnis der Migrantenschicksale verhelfen, türkischen Lesern kann es Denkanstösse geben, sei es zum Leben in Deutschland oder zum Umgang mit Rückkehrern in die Türkei.
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Dirk Stermann Sechs Österreicher unter den ersten fünf Sechs Österreicher unter den ersten fünf Dirk Stermann

Als Deutscher in Österreich. Wie sich das anfühlt, erzählt Dirk Stermann in seinem Romandebüt. Amüsant zu lesen. Live aber noch besser.
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Dinaw Mengestu Die Melodie der Luft Die Melodie der Luft Dinaw Mengestu

In dichter, bildhafter Sprache erzählt Dinaw Mengestu die Geschichte von Jonas, der sich auf die Spuren seiner Eltern macht, die als äthiopische Flüchtlinge in die USA gekommen sind
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Zitate & Kurzkritiken

Menekşe Toprak Temmuz Çocukları Temmuz Çocukları
Menekşe Toprak
Yapı Kredi Yayınları
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«»Aziz war in einer Welt aufgewachsen, in diesem Haus, wo die Eltern sich über Jahre hinweg Gedanken machten, was ihre Kinder in der Ferne wohl taten, was sie aßen und tranken, und weder durch unaufhörliches Sprechen die Entfernung auslöschen, noch dieser Ferne näherkommen konnten. Das war keine so einfache Kindheit, nicht makellos, sorglos. […] ihm wurde so oft in Erinnerung gerufen, dass er in dieser Familie der einzige war, der mit Vater und Mutter aufwuchs, dass er wegen dieser Besonderheit, die ihm von ganz klein an vorgehalten wurde, Gewissensbisse litt. (Seite 111, übersetzt von Eva Lacour)



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